ISI
wahrend den Anfällen die Krcampfe dft Brust befielenpnd zu gleicher Zeit auch die Luftröhre ein wenig zu-sammengezogen wurde. Ihre Kräfte waren so sehrgeschwächt, daß fie kaum mehr auf den Füßen stehenkonnte. An den Krankheitsfreyen Tagen war die Eß-lust gar nicht groß. Der Stulgang konnte nur durchClystiere offen erhalten werden, oft gieng auch mitgrossen Beschwerden und Stulzwang eine schleimichteFlüßigkeit weg. Der Urin war etwas rhthlichter alsim natürlichen Zustand, arthritisch, wolkigt, und eSschied sich nach dem Paroxysmus nur sehr selten ausdemselben ein Bodensatz, dem ähnlich, der in Fiebernabgesetzt wird. Ein beschwerlicher Durst war fast nie-mals vorhanden, sondern nur während den Anfülleneine Tröckne und Bitterkeit des Mundes, wobey dieZunge unrein, weißgelblicht aussah. Nie beobachteteich an ihr eine Farbe wie bey Gelbsüchtigen, und dochhatte sie auch von den leichtesten Speisen und Geträn-ken die grasten Beschwerden. Während den Anfällenlitten die Pracordien am meisten von Krämpfen, so-bald aber die Anfälle vorbey waren, so zogen sich die-selben nach dem Unterleib in welchem sie ein höchst be-schwerliches kneipen erregten. Nun kam auch ein sum-sen indem rechten Ohre uyd ein schweres Gehör, dasnoch von dem intermittierenden Fieber des vorigenJahrs zurückgeblieben und beym Ansang dieser Krank-heit verschwunden war, wieder. Der ganze Körperthat ihr, ich weiß nicht ob ich sagen soll in remittie-renden , oder in intermittierenden Zwischenräumen we-he , auch hatte sie dann und wann an verschiedenenStellen des Körpers besonders aber qn den Armenund dem Rücken die Empfindung eines brenuerrs, gleichs-m als ob ihr heiffes Wasser angegossen würde. Dir
G? linke