IL4
chelfluß hielt noch immer sehr stark an. Es währtenicht lange, so erfolgte ein zweyter Paroxysmus undauf diesen kamen andere in längeren oder kürzeren Zwi-schenräumen, und der Tod erfolgte acht Stunden nach-dem er das Pulver genehmen und ein und zwanzigParoxysmen ausgestanden hatte.
Zwölfter Versuch.
Endlich machte ich noch Versuche mit verschiedenenandern besonders bittern Mitteln. Ich gab daherverschiedenen grossen Hunden in grösseren und kleine-ren Dosen von dem Extrakte der pernviantschen Rinde,der Entianwurzel, -es Tausendgüldenkrauts, desCar-dobenedicts, des Erdrauchs, des Wasserklees, bis zuzwey Skrupeln, und eingedickte Ochsengalle bis zuanderthalb Quentchen. Allein ich beobachtete nicht,daß sie davon einen bemerkenswerthen Übeln Zufallerlitten hätten: selbst anderthalb Quentchen BilsenkrautExtrakt schadeten ihnen nicht.
Da nun aus der ersten und vierten Beobachtungerhellet, daß die Krähenauqen im Stand gewesenZuckungen und selbst die Epilepsie zu lindern, da sieselbige nach der zweyten, und besonders nach der drit-ten Beobachtung gänzlich gehoben, so folget daraus,daß selbige, keines der geringsten antispasmodischenMittel seyen. Der zwölfte Versuch lehrt uns, daßihre verderbliche Eigenschaft nicht, wie Geoffro^glaubt, ihrer äussersten Bitterkeit, sondern daß selbigeeher narkotischen Theilgen, die sie zu enthalten schei-nen, zuzuschreiben sey. Aus dem neunten, zehntenund etlften Versuch sehen wir daß die St. IguatiusBohnen ein eben so tödliches Gift seyen als die Krä-hen-