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selbe zu einem halben Quentgen, täglich etliche mahl,bis ein halbes Pfund verbraucht sey.
Der Harn, welcher vorher eine gesättigtere Far-be, und einen geflossenem Z egelmehl ähnlichen Boden-satz hatte, schien beym Gebrauch der Fieberrinde nichtso stark gefärbt zu seyn, und zeigte selten einen Bo-densatz, da aber der Wundarzt sahe, daß dessen un-geachtet, das Fieber weder an Stärke noch an Dauerabnahm, so riethe, und empfahl er ihm, sich an einenArzt zu wenden.
Erst im Christmonat 1766. kam an einem Abendein Arzt just zu rechter Zeit zu ihm: der Kranke, dersich des Fiebers wegen schon zu Bette gelegt hatte,fieng nun alsobald an, mit einer schwachen und beben-den
render und eröffnender Salzen verordnen. Man darfnur Beobachtungen hierüber nachlesen, so wird mangar bald Beyspiele geming finden, die diesen Satzgenugsam bestätigen, zwey dergleichen und zwar sehrmerkwürdige Beyspiele, führt van Swieten im II. T.S. ?6r. an. Ich sahe bey einem der nach dem erstenAnfall eines dreylägigen Frühlingfiebers die Peruvia-n-sche Rinde gebrauchte nach zehrn Tagen, eine Un-empfindlichkeit an den Armen und Schenkeln, die miteinem Unvermögen dieselben zu bewegen verbundenwar, entstehen. Ein solch unglücklicher Erfolg , mußaber nicht der Fieberrinde, sondern dem verkehrtenGebrauch derselben zugeschrieben werden, dieses warsonder Zweifel auch der Grund, warum die Hasserder Rinde ihre so vo trefflichen Heilkräfte für nichtsbedeutend, oder gar schädlich auszeichnen haben; schonviele Aerzte haben dieses zu wiederlegen gesucht, undauch noch jetzt bemühet sich jeder wahre, und gründ-liche Arzt, dicselbige nachzuahmen.