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man nicht von dem äusseren Zellgewebe das den Kno-chen deckt, herleiten, da man die nahegelegene Ober-fläche oft ausgetrocknet, und von allen Häuten entblöstfindet. Ueberdas habe» unzählige Beobachtungen Hrn.Tenon überzeuget *) , daß dieses Fleisch aus demeigenen Zellgewebe des Knochens selbst hervorwachse:er zeiget auch, daß es zuletzt eine knöcherne Härte be-komme , indem es nemlich noch und nach härter, end-lich an der gegen den Knochen zugekehrten Grundflächeknorpelartig werde, und nachher nach gänzlicher Hei-lung des Geschwürs ganz in einen harten Knochen ver-wandelt werde.
Es erhellet schon aus den von Haller angeführ-ten Beobachtungen eines Deidier und Petit, daßKnochen die ohne eine vorhergegangene äussere Beschä-digung durch einen kranken Zustand erweicht werden,empfindlich sind. In dieser Krankheit geht mit denKnochen eine äusserst sonderbare Veränderung vor.Alle erdichten Theile werden da absorbiert und es bleibtnichts mehr übrig als der Knochenleim, welcher mitdem übriggebliebenen zellichten Wesen ein sonderbaresGeweb (? 3 renckyma) formirt, welches man mit demMesser trennen, und wie Wachs biegen kann. Vieleüber diese Krankheit gesammelte Beobachtungen beleh-ren uns, daß es verschiedene Grade der Weichheit derKnochen giebt; denn bald finden wir, daß alle Kno-chen des ganzen Körpers von der Krankheit angegrif-fen worden, dergleichen wir ein berühmtes und vonmehreren Aerzten beschriebenes Beyspiel an der Girp-
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*) dlemoires äs I'ücsä. Iko^Lie cle 8 Lciences, ^nnee1758. iur l'exfollstion äer 0«. säe: äc ;me: moMoire.