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Nüts (Omar), schien dieses zu erheischen. Danebenwar es oft am vortheilhaftesten den Husten durch einOpiat zu lindern / und mehr als vorher jemals, das^ trinken lauen Getränks zu empfehlen.
t Hie und da fand man noch eine Dysenteriear-! tige Colic: an dem catarrhalischen Husten wa-! ren sehr viele krank.
Gegen End des Monats stellte sich bey mehrere»Personen eine Lungen-Entzündung ein.
März.
Witterung.
Den ersten regnete es mit einem Süd-West-Wind.Den 2ten bis yten war der Himmel bey einem West-oder Nord-West Wind heiter, die Kälte mäßig. Denloten war das Wetter neblicht, den uten blies einNord-Ost-Wind, der mit Schneegestöber begleitet war.Vom >2ten bis 2;ten kam die Kälte wieder, und dasWetter war beständig helle, unterdessen daß der Nord-oder Nord-Ost-Wind blies. Nachher bis zum End desMonats hatten wir Süd-Wind, Regen, oder Schneeabwechselnd.
Rrankheiten.
Es zeigten steh hie und da Rötheln. Die Epide-j mim der vorigm Monate blieben.
! Die Kinder wurden jetzt sehr von Würmern ge-j plagt. — Woher das kommen mochte, weiß ich selbstj noch nicht recht! Das aber habe ich öfters beobachtet,daß die Würmer alsdenn am unruhigsten waren, unddie meisten Zufälle erregten, wenn die Witterung vor-her kalt, oder anhaltend neblicht und feucht gewesen.
M Möchte