Aquatintablätter. — Ansichten der Schweizerseen etc.
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und im Vordergründe rechts erheben sich schattige, auf Felsen wurzelndeBäume.
253. «Como ». Am Fusse der Berge des Hintergrundes mit dem Pizzo
di Torno dehnt sich die Stadt aus; links erblickt man den Dom mit Kuppel
und den See. Vorn ragt über Bäumen, Gesträuch und Weinreben der PalazzoRaimondi hervor. Im Vordergründe reitet rechts die Strasse herauf auf einemEsel ein Bauer, die Arme über der Brust gekreuzt, und weiter vorn stehenvon Gebüsch verwachsen zwei Torsäulen.
g. 2 Bl. zu Bd. X, 2 Bl.: «La Route du St. Gotthard ».
254. «Am Steg sur la route du St. Gotthard ». Im Hintergründe er-
hebt sich der mächtige Bristenstock, rechts von Nebelstreifen und Wolkenüberzogen. In der Mitte des Tales liegen die Häuser von Amsteg mit zweirauchenden Schornsteinen, daneben führt die steinerne Brücke mit zwei Bogenüber die Reuss , welche nach dem Vordergründe rechts fliesst. Zur Linkenist der felsige Eingang in das Maderanertal zu sehen, und auf den Felsenganz vorn ein Hirtenjunge mit zwei Ziegen.
255. « Le pont de Diable au St. Gotthard >. In der Mitte der wildenFelsen der Schöllenen, welche nur ganz im Vordergründe etwas Vegetationzeigen, führt der steinerne Bogen der Teufelsbrücke über die schäumendeReuss, welche nach dem Vordergründe stürzt. Auf dem Wege rechts der Fels-wand entlang zur Brücke kommen vier Touristen, und auf der Fortsetzung desWeges links hinauf steigen vier Männer und zwei Maultiere. Oben ziehenviele Nebelstreifen über die Felsen. 27,5 X 19,2.
h. 8 Bl. zu Bd. XII, II Bl.: « Vues de VOberland bernois».
256. «L’Hospice du Grimsel ». Im Hintergründe erheben sich hoheBergwände, links die Firnen des Finsteraarhorns. In der öden Felsgegendohne Vegetation steht links das steinerne Hospiz mit dem Treppengiebel;rechts liegt der dunkle See. Vorn in der Mitte sind in dessen Nähe fünfTouristen und ein Träger, links vier Ziegen, zwei Hirten, und rechts eindunkles, felsiges Stück Vordergrund zu sehen.
257. « La Chute de l’Aare ä la Handeck». Zwischen zwei Felswänden,welche oben mit Tannen und rechts mit Gesträuch bewachsen sind, tost derFall senkrecht herunter und verliert sich nach vorn in der Mitte. Auf demStücke Weg im Vordergründe rechts gehen zwei Wanderer mit einem Knaben,und oben auf dem Felsen über dem Falle erblickt man noch drei Touristen.27,5 XI 9,4.
258. «Chute superieure du Reichenbach ». Aus der Höhe, wo überdem Gebüsch der hohen Felswände nur ein kleines Stück Himmel sichtbarist, stürzt in der Mitte der Fall in drei Etagen herunter und teilt sich imVordergründe um beide Seiten eines grossen Felsens herum. Auf der Felsen-terrasse links oben steht ein Häuschen mit drei Fenstern, neben welchemvier Personen den Wasserfall betrachten. 27,5 X 19,?.
259. «Le Giessbach». Oben ist in der Mitte nach rechts nur ein kleines,dreieckiges Stück Luft sichtbar. In dem bewaldeten Abhange stürzt der Bach