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Lithographien. — Ansichten.
III.
LITHOGRAPHIEN.
661 .
«Casino. » Links steht das frühere Kasino, das jetzige Schwurgerichts-gebäude, mit dem griechischen, von sechs kannelierten Säulen getragenenGiebel; mehrere Herren und Damen gehen den Eingängen zu. Rechts zwischenden Bäumen des Hirschengrabens erblickt man ein promenierendes Paar.Unten rechts: «Steindruckerey von C. Hegi*) in Zürich .» Ohne Franz HegisNamen. 10,8 X 14,5.
662 .
«Der Baugarten», Titelblatt zu dem Gedicht «D’Lust am Buugarte»von C. Esslinger, mit einer Ansicht «Baugarten» nach Hegi von Ruff ge-stochen. Zürich , Trachsler, 1842. — Dieses Titelblatt besteht aus vier vongotischem Laubwerk und Reben umrankten Vignetten. Die obere Vignettezeigt die Aussicht gegen den See und die Alpen und vorn beim Fernrohreeine Anzahl Mitglieder der Baugartengesellschaft, sowie links das Zürcher Wappen, rechts das Wappen der Zunft zur Waag und darunter den Titel.Dann folgen zwei Vignetten nebeneinander: Die Mitglieder beim Wein undauf der Kegelbahn, und unten die vierte Vignette: Der Garten mit Aufgangzur Terrasse. In Umriss lith. Mitte unten: « F. Hegi inv. et fec.» 14,5 X 11,4.
663 .
«Eine Kirchthüre zu Kappel , einem fäkularifirten Kloster im Kanton Zürich , gebaut anno 1185.» An der gotischen Porte mit Spitzbogen undSäulen am nördlichen Querschiff der Klosterkirche links sitzt ein alter, bär-tiger Bettler auf der Schwelle. Ein Ritter naht sich von rechts, die Linkeam Schwertgriff und gefolgt von seinem Knappen, der den Helm in den Armenträgt. Unten rechts: «F. Hegi del.» 16,4X ll,i. (Siehe auch No. 558).
') Caspar Hegi war ein Bruder des Franz. (Siehe Seite 2 und 6).