A ‘ ^ rac ht. Frankreich u. England. Kleidung der Männer. (1500—1550). 551
der rf- ^ 6r ^ re ' ss 'S el ' Jahre angefertigt worden sein dürfte. 1 Jene an-wu d 1< ^ n ’ sse lassen ihn jugendlicher erscheinen. • Das hohe Wammshoch 6 nUn vor ^ errsc ^ en< l> das ältere bis zum Ableben des Königs nurausnahmsweise getragen, dann aber gänzlich bei Seite gelegt. Gleich-
massig begann man" das Wamms zuFig. 212. kürzen und im Ganzen, namentlich in
der Taille, zu verengern, auch darin derspanischen Weise folgend. Indessen bliebebenfalls daneben, in demselben abstei-genden Yerhältniss wie der weite Hals-ausschnitt, die sonst meist beliebte Länge(bis zu den Knien hin) gebräuchlich.Weniger in Frankreich als in England,wo man an dem einmal Gewohnten, we-nigstens im Allgemeinen, noch geraumereZeit fester hielt. Die Aufschlitzungenund Bauschungen brachte man nach wievor lediglich am Bruststück und denErmeln an. Der übrige Schmuck, wel-chen man auch auf die Schösse aus-dehnte, bestand, gleichfalls wie schonseither, in Besatzstreifen und Stickerei,nicht selten auch, vor allem das Knopf-werk, in Juwelier- und Goldschmiede-arbeit. Das bis zum Hals hinaufgehendeWamms, gleichviel ob vom offen odergeschlossen, machte den früheren Brust-Wa ll( j te latz entbehrlich. Wo man jenes an-
eine ersetzt e man diesen nun auch wie in Spanien einestheils durchfältelte p? 11 erme ^ oser Unterweste, anderntheils durch eine kurze zierlichk®Psel ( j a s ^ raus e* Der Umstand, dass man die althergebrachte Schäm-end ” ra 9uette‘‘) zunächst in Frankreich , sehr bald darauf in Eng-^ätatteT 6 * 10 ^ 0 * 1 ver 8 r ö ss erte und gelegentlich sogar mit breiten Schleifene > trug besonders dazu bei das Wamms nun ohne Ausnahme
1 D*
>, a o&ch g e jf 8 J^stbild befindet sich in der Galerie des Louvre. Es ist nach demtl etb ^(Co 8 r Z e V Stich von J. Moyreau mit Benutzung der Darstellung vonas selb e un ,f mea ^ ran ?ais) in obenBtehender Fig. 212 sorgfältig wiedergegeben.j, ac h der noc ^ den linken Arm fast vollständig. Die Frage, ob das Bild
g’ anninw°^ er ’ w * e F. Kugler (Geschichte der Malerei. 2. Auflage. II.
.ana 8 er °l,’ nac h einem Medaillon gemalt wurde, fällt für den vorliegenden