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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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599
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A. Tracht. Niederlande . Kleidung im Allgem. (1500—1550). 599

l*? m ^dauerndem Beibehalt

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(S 10 " ÜCr ^ na PP ercn i engeranscliliessenden und der langen weitfaltigen1 ’ 116) — und einer ferneren Durchbildung der Aufschlitzung

Pa ^ Unterbau s c hung, als auch der halbgetheilten Kleidung, des „mi-gew 1 ' ’ naC ^ Form und Farbe. Die langeh Unter- und Ober-

j TV- 6r Waren ueben der knapperen Tracht völlig allgemein geworden.Hie ^ r ® ers ^ ai, de vorzugsweise behaupteten sie ihre seitherige Geltung.

der beiden verschiedenen Bekleidungs-

dürche-j

Aufschlitzung, Bauschung' und Iialbtheilung musste wohl einem

®ben l ^ aD ^*^ en Geschmacke für mannigfachen farbigen Wechsel, wie ern icht V °f' ierrsc ^ te i £ anz besonders Zusagen. In Deutschland war dies^laass rQlIlt ' Cr ^ er Ball, w0 diese Art der Ausstattung in weitestem°0ch e . Um s ' c b (s. unten). Möglich sogar dass man von hier ausjj esc hr. ei ^ ens dazu angeregt ward, sie demäimlich fortzugestalten. ManE r mei ankte S ’ 6 n * c bt me hr auf die engere Bekleidung (das Wamms, die^and Un ^ Beinkleider) allein, sondern dehnte sie auf die längeren Ge-m an er ’ au l deren Bruststück und Ermel aus. Auch bei diesen pflegtebald nUn ^ aS Bruststück immer häufiger unterschiedlich, bald wagerecht,Sac hlich DkreC ^ U- S ‘ ^ au l zu ' sc bbtzen, und so auch die Ermel, doch haupt-ZU ba ü nur um die Schultern und die Armbiege, mehr oder minder auf-z er , , en > un d diese Bauschen gemeiniglich zu senkrechten Streifen zuBande ^ ° n \. ^ mve d en brachte man solche Schlitzung selbst am oberenab er 1 ,. es Kragens und am unteren Rande der Ermel an. Ueberhauptanderen * e • 6 man s ‘ e ’ gKichviel welche Stelle sie einnalim, mit einementseh n 'i ^ C * nercn Stoffe als der, aus welchem das Kleid bestand, und vonbediente Gn anc * erer Karbe, als dieses hatte, zu unterlegen. Ausserdem°ffner r j 1 ' 31 ' s * c b nac b wie vor auch ziemlich schmuckloser langer, vornZum rj 6 err öcke mit weiten Ermeln von gleicher Länge, die, lediglichden e j UrC ls * ec ben des Arms, nur oberhalb kurz geöffnet waren. \onOriges ^ ent ^ Cken Böcken (in der Eigenschaft des Wammses) gab manSchool ^ Gn S Cäc blossenen mit langem, meist bis zum Knie reichendem*Ver einzei We B em Halsausschnitt den Vorzug. Nur sehr langsam undübenden V6rs ^ an d man sich zur Aneignung der bis zum Hals hinauf-Ver bund U ' >0rB durch Knöpfe zu schliessenden Röcke, und der damittinfl Uss CI '’ ^ en Hals beengenden Rundkrause. Der Adel, unter demStänden &' n g allmälig hierin voran, fand aber bei den übrigen

es lrü Ganzen kaum einige Nachfolge. Ganz dcmähnlich verhieltb ß iden p* 1 *!’ der Anordnung des Haars und den Kopfbedeckungen. Ingleichen v-r ! 611 b' e H uian an der dafür üblichen freieren Weise mit derder g t ; ri) Ja 'okeit fest. Nur schwer entschloss man sich dazu das vorUnd f as j. ^ era d abgeschnittene, doch hinterwärts lange Haar zu stutzen,Achten sc b wercr , dem faltigen Barett und den mannigfach

utzen mit frei wallendem Federbusch zu Gunsten der von