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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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• Tracht. Deutschi,, Scand., Schweiz . Kleidung d. Männer (1500—1550). ßJJ

schritt^ 011 ^ 6n ^ janl ^ s ^ nec ^* en aus - Hinsichtlich jener BehandlungsweiseDie 6n Sle au ^ dem von ^ nen einmal betretnen Wege unbeirrt vor.mär T r °' n zwoc ^gemä'ssen Schlitze vermehrten und erweiterten sie all-Deinl - ' S ZUm ^ e ^ ermaafis - Di Verfolg dessen dehnten sie die oberenzu Gut 6 me ^ r 11 nc ^ me hr aus, was denn der Unterbauschung besondersgänn- -11 6 - ^ arn ' ^' e Aufschlitzung um die Knie blieb natürlich durch-re cht^ ®* e erhielt gemeiniglich die Form eines erhobenen, senk-

theil s ^ e ® itterten Kranzes (Fig. 236 a ; ff.). Das Uebrige zerschnitt manSer >kr S6 ^ r vcrsc ^* ec ^ er| en Figuren, theils zu unterschiedlich breitenfach 6n °^ 6r wa @erechten Streifen, welche zuweilen je wiederum viel-Jl ^ r ten ZtrSf},litZt wurc ^ en (Fi-9- 236 h; Fig. 237 b)\ auch brachte man beidePigUr J- Streifen gelegentlich nebeneinander an (Fig. 238 a). Dieecke o Spaltete man als Dreiecke, rechtwinklige und verschobene Vier-U reu ’ ec ,sec ke, Achtecke u. s. f., als gleich- und ungleichschenkligeDingen' ^ terne ’ Blumen, Blätter, arabeskenartige phantastische Verne-hmen Ste ^' te sie * n J e( ^ er Iiur möglichen linearen Verbindung zu-ged r |: ^dd re gelrnässig bald unregelmässig miteinander abwechselnd,

einem ° Cr 0< ^ er weitläufiger, nicht selten dergestalt, dass das GanzeUnter inW^ 0 ^* 1611 Ketzgcfiechte glich. Auch behandelte man es mit-Ung] e j„i irkliehkeit gleich einem Netz, indem man es aus gleichen oder

^sonders” ^ an< ^ stre| fan flocht, welche man dann mehrentheils auch nochdie Bände ai ' Ssc ^ n ’B- Einzelne gingen selbst noch weiter. Sie liessen

Zw fachen 6 'i ^ Cr ^' , '® uren zu kleineren Figuren ausschneiden und die Stellen

Blumen ' lnen > so hei den Netzhosen auch die Knoten, mit Schleifen,

8c Htzun ose Den u. dergl. besetzen. Noch andere beliebten die Auf-

-Hunder 8 Verrn ittelst Bändern unterschiedlich zusammenzuziehen, diese

übertrug ZU versc öleifen und an den Enden auszuzacken. 1 Man

hoch au- 16S Se ^ 8 ^ au f die Schamkapsel (braguette), die später zumeist

fig. 23^ Se ^ CTtl re ' c I'Iich mit Schleifenwerk umgeben wurde (Fig. 237;

8 fa steiffo * " ’ ^*e Farbenvertheilung hielt damit gleichen Schritt. Auch

. serte sich

mit

welch

zu äusserster Buntheit. Nächstdem dass man den Stoff,

a fa das 0b' U nian unterlegte, stets von anderer Farbe wählte

Ve rschied en erZeug ’ pfie & te man auch das Unter- und Oberzeug je an sich’fahen, thei] ^ ZU ^handeln. Es geschah dies theils durch Zusammen-ge farmt en J,! ^ urc ^ Aufnähen von einzelnen, mitunter auch noch eigenshian ... . ” tu cken, "Was r?Ptvn iarlworlhn AVpoVüjpI JDäZU bfi’WPO'fcp

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sich Was denn jedweden Wechsel gestattete. Dazu bewegte

zug 3w ß Gri> in schroffen Gegensätzen. So unter anderem liebte man^faun, Dunl ^ c ^ e > g r elle Töne, wie Gelb, lioth, Hellblau, mit Schwarz,, n 6 v ‘°fatt u. a. dicht zu verbinden. Ueberdies wechselte man

^'‘ute M ) e r | c . U L r za hh' e ich e Beispiele dafür enthält u. a. das oben (S. 526) ge-88en erst e Aua apen ^ C8 heiligen römischen Reichs Teutscher Nation u. s. w.,im Jahre 1545 erschien.