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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.

auch insofern ab, als man den unteren Stoff keineswegs stets durciSchlitze gleichmässig, sondern ebenso häufig nur stellenweise,oder willkürlich, wirklich herausbauschte. Und an dem Allen desfälligen noch nicht genug, übertrieben Einzelne in ganz demähn 1Maasse auch die „Halbtheilung“ („mi-parti “), indem sie dasBeinling von dem anderen, nicht selten sogar in Stoff, Form und ' azugleich, durchaus verschieden trugen (vergl. Fig. 237 a. b).

Fig. 237.

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Dies Alles nun erstreckte sich von vornherein auch auf ^' e ^ .jjeinJacke und den Bock. Demgemäss erweiterte man die Ernie auf

ausgenommen am Handgelenk, mehr und mehr, und gab es

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die Jacke vorn und rücklings tief und weit auszuschneiden (vgl- * , f er p,Fig. 104 a. b). Diese Ausschnitte behielt man dann nur noch in '| jne tescheinbar bei, als man ihre Form durch Schnurbesatz u. a. k ezel j a bre.(Fig. 234 d). Doch währte auch dies nur bis in die zwanziger ^Ausserdem wurden sie bald nach Beginn des Jahrhunderts sowo iviereckigen als auch in den die Schultern geradlinig umlaufendenausschnitt verwandelt (Fig. 237 a. b; Fig. 238 a. b). Mit ^ en n di ehauptsächlich verfuhr man ganz so wie mit der Hose, nur da»s ^jge#Ermel, vorzugsweise anfänglich, auch lediglich aus verschieden

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