Tracht, Deutschi., Scand., Schweiz . Kleiderordnungen ( 153 c— 1580 ), 333
fach *' S . C *' en Geschmack der Gemahlin Johanns 111. Sie wurden mehr-Grade ^ er ^°^ ur| d b' s S e S en Ende des Jahrhunderts in steigendemV(J)l an S es trengt (s. unten). Ueber die Bewohner von Zürich schriebÜber re ^* * n den ^ a ^ ren von 1555 bis 1575: „Von Zeit zu Zeit musstenüesonder^ eZ ^ emen ^ en lllld unnatürlichen Schnitt und Form der Kleider,da nr| Crs der Hosen, Verordnungen ergehen. So gegen die Pluderhosen,8 e sch]> e ^ en die zu se * ir anregenden Hosen, gegen die spanischen auf-auf w , Z , en ’ un d mit vielfarbigem Zeug und Seidenstoff gefütterten Hosen,h el me u 1 Ritter und AdI, ^ en aus eigener Erfindung, ihre Turnier-^alten^n Wappen auf die Knie sticken Hessen , und an welchen diekeine ^ ^J^P^terten Lätze angebracht worden. Diese Mode blieb, weilün geh SSG darai| f gesetzt war; wir fanden sie sehr possierlich. DieGek r y eUren ZWei " l, nd dreifachen Halskrausen mussten in ein einfachess Pteit am S ew andeIt werden. So wenig man den Männern das Aus-di e p r ” d,rer Kleider erlaubte, ebensowenig wollte man erlauben, dass^Ülst e Üen lmd Töchter, durch ein ähnliches Tragen grosser runderRj n g e oder wenn sie auf Dauerhaftigkeit sahen, dergleichen eisernerherufltg'H^!' den Hocken sich verunstalteten, durch die sie von den Lendensch] an k 61 . ne Hrkelförmige Gestalt bekamen. Jetzt gehen sie wiederzu Wei , e ’ Wle die Natur sie geschaffen hat. Ungeheure Ermel, welcheAchten ^' 1C * Jer waren die Frauen selbst, die sie den Männern nach-Und s e -i’ " Ur den ihnen gleichfalls verboten.“ — „Man trägt zwar sammtnet»" ab f sie sind selten und kommen meist von den Vä -
Gcsetz e r p dam 'k a ^ cr der Aufwand in Schranken bleibe, so verbieten dieaugjj j. 0 1 ‘" lln d Silberschniire, womit sie zuweilen besetzt wurden, soUnd jv| ,^ ailz se hlnen Mäntel, und dem Frauenzimmer die mit PerlenWaren« 6 ste * nen besetzten Kopftücher, die in der .That sehr kostbar
«uugj n ge " d . dessen erschienen so zahlreich und eingehende Verord-^brigkeit; 3 Deutschland . Allmälig betrachtete es jeder Fürst, jedeals [1 j j l edes städtische Gemeinwesen, wenn auch noch so klein, mitOrt en C - lt S * C b auc h diesem Punkte zu bethätigen. An einzelnenaller g t W ' e aueJl zum Theil in den Reichsstädten, wo man sie nun mitauf e j n - Cn *= e handhabte, vermochte man ihnen wohl selbst, wenigstensfr ei]j e h \v ^ e ' t ’ e ' ne schwanke Nachachtung zu erzwingen. Im Ganzend * e Port 31 bheb der Erfolg gering, eben nur wenig geeignet aufZa Wi r k e ^ eSf f, Run S der Tracht überhaupt nachhaltiger bestimmend zurück-v ‘duiehr' • ° n wesentlicherer Bedeutung nach dieser Richtung hin wurdej- r einerse its der zunehmend spanische oder wohl eigentlich (spa-Tfnst e ^ ar ' z Gsi.sche Einfluss, andrerseits aber' vorwiegend die zu tieferemWeis e) Scoies'snerer Strenge veränderte Gefühls- und Anschauungs-S| ch solche in Folge des errungenen Sieges der neuen Glaubens-