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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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■*' rac h*- Deutsch!., Scand,, Schweiz Kleidg. d. Männer ( 1550 —

bundi

1600 ). 643

a ]lr n; .^ ner nur schmaler, leichtgekrauster Streifen feinen Weisszeugs, wuchse j nem ® ln ßreite und wurde, da man ihn vom Hemde trennte, zuFlg ««Ständigen Putz (vergl. Fig. 239 b; Fig. 240 a; Fig. 244 a;s Preeh ver hielt sich damit, und so .auch mit den ihm ent-

hiede l" 6 . n ^ an dkrausen, ganz wie mit den spanisch-französischen undDer g“ ndischen Gekrösen (S. 541; S. 551; S. 573; S. 576 ff.; S. 602).rügen*- Johann Strauss v o r Allen verfehlte nicht, auch dies zu

teilen *^* 5Wo *'* das Hemd von Materie nit gar so köstlich ist und bis-Kfauss V ° n ^' °^ er Deinwandt, so muss doch oben darauf kommen einMassen ^ e * £löss von S ar köstlichem Gezeug, und dasselbe über alleheraus WClt Und hoch, dass kaum die Ohren herausragen, und der Kopfstarret ®’ UC * Cet w ‘ e aus einem Sacke. Das muss gestärket sein, dass esz u ’ ^ stei f stehet. Solche Krausen sind etwa gedoppelt und hintenden s y, !. s ' w -)- Welsche und spanische Krügen, mit viel abhüngen-

etrv a 4 - nt * r h e in, tragen ihrer eins Theils auch. Die alte Tracht, wie manden IJnp. a ' tftn Fürsten von Sachsen mit ihren Hemden und Krügen umIfröss l , 8 ta ug nit mehr. Vorne zu den Aermeln müssen auch

schlag a er;iUs S e hen, wie das höllische Feuer zu allen Fenstern heraus-der ^ e mungeachtet nahm gegen Ende des Jahrhunderts (seit 1585)tem h der ^Higen, nun „über sich ragend oder bis auf die Schul-»üiiihi a . n gend“, mehrentheils dergestalt zu, dass man sie spottweise^ e bi-Krügen“ nannte.

liehen ^‘mpflicher beurtheilte derselbe Johann Strauss die eigent-ein eni e herg e wünder, wenigstens eines Theils: „Ein Leibrock mit

Leuten stan geschlossenen Schurz, oder eine Harzkappe stehet ehrbarenKolle r W °^' Gie Handwerksleut haben ihr Schurzfell, Fürhünge unddas lst r e | II 'l )ar und stehet wohl. Oberkleider sind jetzt, Gottlob,® 0 l nrner S G leidlich und löblich; feine Bürgerröck zu Winter und

ohne ÜI / d S0 ^eh die feinen, langen und ehrbaren Kappen oder Müntel~~ dann ^ erme ^ n ) die kleiden und zieren wohl alt und junge Leute“;G'rbargu ^ noc ^ einmal darauf zurückkommend, führt er fort: „Die^ a Üjac]{ e e '^ r deke und Harzkappen gehen ab, und kommen auf dieMnt Cn d * e s ' n d gar auf die Kürze abgericht, dass der Stossdegen^euffej 01 ^ ann ra gen, und vorne müssen sie offen sein, dass man dieMüssen am ^ arnms und anderes mehr sehen mag. Die Heffte dran,r ‘nke n gross und ungeschaffen sein: Die Schlingen wie die Geschir-Klag e b e j ,^ r ° Ss ’ die Hacken wie die Schnübel an Löffelgünsen.“ Diese614 ) | a ^ au Ptsüchlich die noch zunehmende Verkürzung der Schaubefr anzö 8isc ; ,nc die m >n allgemeinere Verbreitung der knappen (spanisch-s ' e h hingj^bj!' ® c h u 11 e r m ü n t e 1 (Fig. 245 b ; Fig■ 246 a). Beide kamend&Ss Seit n* 1C ^ der Kürzung und Verengerung gleichsam entgegen, soem beginn der achtziger Jahre zwischen ihnen kaum noch ein