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3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
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647
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^ rac ht. Deutschi., Scand., Schweiz . Kleidg. d. Weiber (1550—1600). 64.7

g^ SSen e ® ausserdem „hinten und zur Seiten gar lang und zottig sein“.den VOrn ^ m ^ C ^ sei ^ ^ Gn " s ' e hcnzigcr Jahren (vergl. Fig. 233 a. b). — Vonn eoterschiedlichen Formen des Barts gelangten, neben dem frei wal-^ en Vollbart (Fig. 247 a.b), der zugespitzte Kinn- und blosse Lippen-zu mehrerer Geltung (Fig. 246 a. b). —le Weibliche Bekleidung beharrte in der von ihr (etwa seit 1535)y^ sc ^ a Senen Richtung (S. 620). Die Versteifung dauerte fort, diefo d U Un ® Von H rust und Hals wurde zu unerlässlicher Anstands-los lf n ^’ Un< ^ das en S e zura Kinn hinaufgehende Leibchen verdrängtejj^ ra »entuch bis auf die den Kopf ringsumlaufende Krause fast gänz-Schi’ ^ lm< d zogen sich um die Arme noch enger zusammen, dietr at ll ^ Un ^ ne hst Unterbauschung hörten auf, und an die Stelle derselbender q eine mehr oder minder breitausladende, wulstige Erhöhung

aüch c '*ulterstücke. Dies Alles vollzog sich ziemlich rasch und wennSestalt^ 16 SG ^ ^ 01 ^' ttc des Jahrhunderts vorwiegend, in seinen Einzel-doch • Un ® eu J c nach den verschiedenen Orten von einander abweichend,Ges lm ^ anzen 80 gleichartig, dass eben auch solche Unterschiede dem•hau Gepräge völligst erlagen. Indessen so wenig wie früher hielttlj e herbei immer und überall das richtige Maass. Hatte vordem

Urs acht ZUr ^ n £ e köhr gesteigerte Decolletirung vielfach Aergerniss ver-

hod

Erboten

man sich fortan hie und da zeitweise sogar zu Angriffen

dem ~‘ uulen einer allzu übertriebenen „Vermummelung“ veranlasst, in-aucij , ai1 darin ein Mittel der Eitelkeit, den Teint zu schonen, oder wohl^emäl 1 . lc k das Bestreben nur recht ehrbar zu scheinen, erkannte,der p a jj ICl Ver fuhr man in anderen Dingen. Inwieweit dies in Zürich 8ei nerö r> War ’ teilte A. von Orelli zwischen den Jahren 1555 und 1575die Unter rU ^ Gr mit dabei er jedoch zugleich im Hinblick auf

hebe,, ^ ^ Gn d° r h’g en Weibern bereits stattgehabte Wandlung hervorzu-^chaffen 11 ! 00 ^^ 6: »Jetzt geben sie wieder schlank, wie die Natur siebemerkt 11 — Ueber das Verhalten der Weiber in Deutschland

den Man Unter Anderem Johann Strauss : „Die Krösen tragen sie mitUnten ain S A erS ° nen Hie Ermel müssen unter den Uchsen und

Hie Brust]:- lm durchsichtig sein, das man die weisse Haut sehen mag.das 8ie _ a * Ze ai *f das Schönste gezieret, mit Fulsterlein fein gefüttert,■Kleidern U !. en ’ a O die reif zum Handeln sein. Die Schweife unten anüben kau^ 111 ^ 8611 von Sammet und Seiden sein, und ist etwa das KleidHlocte gj^ ac hleinwand. Springer (Reifen) darunter, dass sie wie eine'jachen ff e l>en und weit um sich sparrten. Die feinen Leib-

j Urz genug 111 ^ 8 ' 6 We &> ueluuen Schäublin, Harzkäppiin, und dieselbenas b’ r aue nz - 18 111(111 d en Pracht unten sehen mag. Vor Zeiten trug* e Gürte] ,tnmCT ^ ein Ian S e Schauben, jetzt sind sie verhauen bis auf’ Wie der Landsknecht Käppiein. Was für Unkosten auch an