Tracht, Deutschi., Scand., Schweiz . Trauerkleidung ( 1500 — 1600 ). 655
vervvend' S ° ZU ^ e ' ck a ' s e ’ n Zeichen der Ehrbarkeit, abermals häufigers 'chti e * 6 ’ ^ an s ' e von dünnem, aber keineswegs immer durch-fflit u? 111 sc bwarzcm oder weissem Stoff, jedoch auch „gelb und klar,^ ernen und güldenen Streiflein, mit hohlen Nähten“ u. a. verziert,hoch» 7 ^ aar wur de nach wie vor bei weitem am häufigsten im NackenYöljj° 6 , Un ^ en un d bei Verwendung der Haarhaube, falls diese es nichtglatt et * ec kte, doch wesentlich nur zu den Seiten in Löckchen oderSänzlTh Rundbansc 'hc n hervor geordnet (Fig. 249; Fig. 250 a). Dasseidig 0 au ^ e ^ ste ! frei wallende Haar verblieb, als ein festliches Ab-du r( .i n ’ ^ en Bräuten und den Brautjungfern, obschon auch nicht mehrd er > da jetzt auch diese zuweilen vorzogen es entweder (unter
derwpv U ^ r ° ne U ' s ‘ w 0 kurz aufzunehmen oder, wie solches auch an-S° j ' geschah, in Flechten rings um den Kopf zu legen (Fig. 248 o).es j ^meinen bis um die Mitte der sechziger Jahre. Seitdem wardV 0r en bürgerlichen Kreisen ausserdem üblicher das Haar, nach dem
dem tier ländlichen Schönen (S. 625), in zwei langen Zöpfen längs
sich Cn berabhängen zu lassen (Fig. 248 a). Hiermit aber stellte
s ° n der]jdf^ Eit elkeit e * n se l ner Fülle zu prunken, und eine ab-^ e hlende 6 ^ orEe b e fr* r die blonde Farbe. Beides führte, um das etwaZU m7 ZU ersetz en , zur Benutzung künstlicher Mittel, und somit auchHaare Ut ^ acken sittenrichterlichen Klagen über das „Bleichen “ dere Hauft en ty über die „feinen, grossen, dicken, gelben, geborgeten oderdestejj | - aar *l ec hten“. Es währte dies in weiterer Verbreitung min-^W""! 685 ’ von da an in Folge der nun immer umfangreicherfranzö S i , askrä S en die Zöpfe, als damit unvereinbar, zu Gunsten derte ten p r - len bochaufstrebenden und mit mancherlei Schmuck ausgestat-■^hch (Ji es Uren ® e ^ r nnd mehr verschwanden (vergl. S. 590; S. 595).a 'clit selten^ 31 - ^ en Sittenrichtern nicht recht, wie denn Osiander dieseWeis e tnit"!^ ^ rak t unterstützten Frisuren in eben nicht sehr galanterVer glich. p. Cn ” Eau bägen, da man die Ruthen über die Tremel zeucht“^ eri( iete r g c 7 b au ptsächlich für festliche Vorkommnisse sehr gern ange-Has (p C muck waren und blieben natürliche und künstliche Kränze.Die r p a ^’ en Ton Gesichtsmasken fand wenig Beifall. —e Präg e tief aUerk ^ e ^ un S beider Geschlechter bewahrte das ihr eigeneSft b>st noch er ° n Ernstes - ja gewann seit dem Beginn des Jahrhunderts3efl1 durch, 311 ^ re nge. Als Farbe dafür galt fortgesetzt bei den Män-^ fein zelt niit Tr ° llWarZ ’ bei den Leibern desgleichen, bei ihnen jedochs . 6r (Trau er \ lnzu frigung von weissen Umhängen in Form von Schleierna llh° r Ekr °nik ^* n ^ en ' — Zum Jahre 1507 bemerkte C. Werlich inU D ,' e ^ est °rben ^ iku o 3 * Jur g : »Als den 18. Hornungs Georg Ehernüit ^.j e en ’ ka üen seine Söhn ein neue weiss zu klagen angefangen,ZUVOr gebräuchlich mit einer schwarzen Binden oder Kappen