A ' Tracht. Deutsch!., Scand..Schweiz . Aufwand im Allgem. (1550—1600). 657
jedes 1 ' Ze ^ n ^ u ^ en zusammen, wenn sie zur Ehe greifen, und hängetlr gend für zwanzig oder dreissig Gulden Kleider an sich.“ — Dieder Q“ ese * ;z * : w eitere Verbreitung einzelner Gewerbszwcige, wie eben auchGüt 1T1Irie * : ’’ ® e >den- und Linnenweberei, bei zum Theil vermindertere e und demnach geringerer Kostbarkeit der Stoffe, als auch die An-der^ 11 ^ Und rasc ^ ere Förderung der Verfertigung von Spitzenwerk (S. 625),'ich f nC . e * u - a - kamen dem wohl zu Gute; dagegen standen die wirk-Wie ' C ' cben Stoffe beständig in sehr hohem Preise, während andere,gleic ^»e gold- oder silberdurchwirkte Sammte und Atlaszeuge, wenn-»Ur me i |r faih begehrt, bereits so selten wurden, dass man sie
a ufz t l VIeri S un( l wenn überhaupt, doch nur für ausnehmende Summen8tei rClaen vermochte. Auch die Verwendung von Pelzwerk blieb ims e ]bst n ' 0bsc h° n auch dieses, wohl gerade mit in Folge dessen, und zwarSewan' 11 ^ en s kandinavischen Ländern nicht unerheblich an Schätzungi D j. 11 ' befahl um 1573 Johann 111. von Schweden allen Vögtenineiü^ 1 anc ^’ dass sie jegliche Arten von Rauch-Grau-Werke und Her-ni c ) lt . au 'kaufen und in des Königs Pelzkammer liefern sollten. Aber(]j e ^.ufwande mit kostbaren und reich verzierten Stoffen allein fand
’Vera], eit ferner ein Genügen, vielmehr wurde es, zugleich mit deren
/ era %emeinerung, unter den vornehmen und begüterten Standen n.französischem Brauche geradezu anstandsgemäss übl,dl ’ *
pichst grossen Anzahl verschiedener Kleider, in stetem Weehsel dcr
h u n ’ ZU P r ™ken (S. 564). Zwar fehlte es zu keiner Zei tan Kleide? eldei >. die sich dadurch hervorzuthun suchten; indessen zahlten sie biet > vie etwa der ältere und der jüngere Schwarz m Augsbmg,
1 als stutzerhafte Sonderlinge zu den Ausnahmen. ul '^ j t
t“ »•«>»» te achtziger Jahte, nah» dica i» jenen "'““E
>Ält z«, dass gegen End. de. MM. .1" «-»« z '™““
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Sc buhen Anzü S en ne bst einer gleichen Anzahl von Hüten, Hand-
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Weniger jp ' W ’ baurrl nocb a ' s etwas Besonderes galt. Nichtsdesto-Vh stiZ 1 :.“^ auf eine thunlichst reiche Ausstattung des Einzelnen^'berarheij 616 *’ ^ Csatze und amderweitige Kleinzierrathen in Gold- oderb 's auf s * L ?° dass s ' c b der Werth eines einzigen Kleides nicht seltenbe stehe n( j e ^ ^ undert Thaler und darüber belief. Im Anschluss an die? in 9uss erzierun gsformen wählte man dafür jetzt, unter steigendem^ a Ub- ena issance, vorzugsweise Stickereien u. s. w. von Blumen,
da v° n an kengelleeht, von Buchstaben, Namen und Sinnsprüchen,
^ e,v Öhnlj c h j' e i etz teren häufiger auf der Brust oder auf einem der Ermel,ih rer ^ em rec bf e n, anzubringen pflegte. Hinsichtlich der Färbusammenordnung stellte sich insofern eine Vereinfachung
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