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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
als die augenfälligeren lichteren Töne, mit Ausnahme von Weiss,und mehr durch dunkle verdrängt und so, etwa seit 1570, vornainnerhalb der männlichen Tracht, Schwarz, Braun, Grau, Dunkeivu. dergl. geradezu herrschend wurden. ^
Wohl in Etwas bescheidner bewegte man sich im Ganzen noczu Ende der siebenziger Jahre in der Schweiz . So wenigst enSZürich, darüber von Orelli Folgendes mittheilte: „Dass die r ^zimmer hier Neigung zum Putz haben, ward bereits erwähnt (& fSie lieben reiche seidene und sammetne Kleider und ^Juwelen.die Anlässe, sie zu brauchen, selten kommen, so hält ein so ^Staatskleid oft die Tochter und Grosstochter aus. Zum ^der Weiber gehören schwere goldene Ketten, die um den Hals u ”dere, die um den Leib wie ein Gurt getragen werden. Bei den Bei ,sind sie mit Perlen und Edelsteinen besetzt. Zum täglichen Hau»6 ^sind diese Ketten von Silber, und daran hängt ein Bund Schlus ^der Hausfrau, bei den Töchtern eine Scheere.“ — „Wenn eine H aU -^ (es vermag, so schafft sie nach und nach eine Menge Weisszeug ® n ’j cnesie dessen genug, dann schafft ihr der Mann zuerst eine e ___
Halskette: diese wird zugleich als ein Nothpfennig betrachtet s
„Die Finger der linken Hand sind alle, und an der rechten wen, .^ )nl erdrei mit Ringen besteckt, die meisten mit Edelsteinen besetzt, und ' D ^einer, worauf das Wappen des Mannes oder der Frau gestochenwelen und Staatskleider, welche von den Voreltern herkommen, a j 3als Zeichen dauernden Wohlstands in der Familie höher geh a H e ^* ’neu angeschaffte.“ — „Mannspersonen kleiden sich wie die F raue ^^, )
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nach ihrem Vermögen, doch herrscht eine gewisse Scham m ^ a )ämüthern, die sie über unanständige Anmassungen hinaussetzt, f ra ues Verbote thun. So würde sich eine wohlbemittclte Hand«" .^greflnicht erlauben, Edelsteine umzuhängen, wie die Frau eines nicht r ^ n ,Magistrats oder Edelmanns. Schwere goldene Ketten sind ^ e rv enmassungen über seinen Stand.“ Von den kleinen goldnen 0< ^ er .^ ]en de fSchnäbeln an den Spitzen der Schuhe als einem Standesabzei ^4).
Frauen der Edelleute und anderer Vornehmen war schon die Rede ,j.„Bei den Männern ist kein solches Vorzugszeichen: nur tr ^r in fre* 0 ^ 11habende Zürcher , der nicht Rath3glied oder vom Adel ist, oder ^ j. e jncDiensten gestanden, keine Kleider von Seiden und Sammet, u j. gseSkostbaren Pelzverbrämungen; aber auch jene enthalten 31 „icl ,täPutzes, wenn sie nicht zugleich reich sind, und verlieren dadan Achtung.“ , acS et> '
Die selbständigen Schmuckaachen erfuhren sowomständen, als auch der Form nach, eine noch weitere Vervie e fg&(S. 626). Als wesentlich neu traten allmälig hinzu kostbar