Buch 
3 (1872) Geschichte der Tracht und des Geräthes vom 14ten Jahrhundert bis auf die Gegenwart / von Hermann Weiss
Entstehung
Seite
659
JPEG-Download
 

^ r ® c ht. Deutsch]., Scand., Schweiz . Schmucksachen (1550—1600). ggg

0 ji t g j j

f-jggch , ren ' re *eh umrahmte Hängespiegel, zierlich eingefasstea m q.. C ' en un d goldene Kapseln zu Parfüm, welche man gleichfallsSchleife * hängend tn, gi mancherlei Arten von Medaillons, von Knopf-,Girier n " Un< ^ B * ume)lwer k u. a. m.; auch wurde die Verwendung ein-b aren Q^ ein seBner benutzter Zierden, wie namentlich die von kost-Sc htnuek rgeflän & en > von Kopfreifen mit kleinem hängenden Stirn-’^dessen U ^ er ^'’ häufiger. Von bei weit überwiegender Bedeutung^ e hand !’ ^ solclle Vermehrung, war die fortschreitend künstlerischeSleichm“ 315 -’ ^ 6S ® c *imucks überhaupt. Sie erstreckte sich auf alle Theileeig en y. ^ SSI ^> dabei sie stets mit sicherem Erfolge bemüht blieb, demGeistern Cn . ® c hmuckzwecke gerecht zu werden. Von den durchgebildeteniviedgr^ 1 ’] S ' C ^ * n ünmer grösserer Anzahl erhoben, suchte jeder durchÄfaler n6Ue düngen zu glänzen. Andere vorzügliche Künstler,^°lles Un ^ ^ e ' c hner, stellten sich ähnliche Aufgaben. Was sie Kunst-blatt ? rsannen > machten sie durch Kupferstich oder Holzschnitt theilsivard Se _ the >ls in Form von „Kunstbüchern“ zum Gemeingut; und^ et häti ° m ^ auck den weniger Befähigten ein Mittel, sich kunstgemässjenen neu ZU ^° nnei1, -^ n Stoff dafür war ja keinerlei Mangel. AusserKlei(] er . au ^ k °mmenden Gegenständen und den mancherlei verschiedenendar üi e ,a ^ ratken j boten sich dazu in steigendem Umfange nach wie vorketten mit* 1 ^ ne ^ S * Gürteltaschen und Bestecken, die Hals- oder Brust-riiatag r a«- Un< ^ °^ ne Gehängen, Perlschnüre, Brustspangen, Busenkreuze,'’on jj r ’ Haarnadeln, Stirnreifen (glatt und verziert, auch in Gestalt^cheerp^ 116 ” un d Uiademen), Ohrgehänge, Rosenkränze, Fingerringe,ke sondere °^ ckl ' Un d Schwertgriffe, Beschläge jeder Art u. s. f. Ins-^ümacki- 6 ' n^ t<3 man zune ü men d höheren Werth auf eine möglichst ge-ö 'ant en re f ' Cae Verbindung der Goldarbeit mit Perlen, Korallen, Dia-’behr (jj e ^ r ! )i ^ en Steinen und Email. So auch machte sich mehr undsj e e*oUng geltend, den Gegenständen an sich, hauptsächlich falls

giöse n od CSClenken bestimmt waren, irgend welchen allegorischen, reli-a ad Rosett" We ^’ cken Bezug zu geben. Sehr beliebt wurde die Stern-’hehreren e !^ orrn- Man bildete sie theils einzeln als solche, theils zuüntergp],. Verliehe Zwischenglieder zu einem Ganzen verbunden,^ er oen, „J. 6 , ^^ster Weise aus. Nächst den so behandelten „emaillirtenSck ätzt e ma 11 en Kosen, Rubinrosen, Diamantrosen, Rosenketten“ u. s. w.,ari <l die in^ VOr allem die oft künstlich gewundenen „Diamantketten“ef2eu gnissen VOn BIumen i Blättern, Ranken und sonstigen Natur-

^ader wähh gefe ' tigten »Korallen-, Diamant- und Perlstücke“. Nicht. B 0 )f assim e lnan jetzt auch häufiger die Kreuz- und Herzform, und^ e ’se entleh^ V ° n ® teinen oder Korallen ein der baulichen Verzierungs-derin » e CS l geradliniges oder gebogenes Stab- und Rahmenwerk,mei niglich wiederum theils mit Steinchen und kleinen Perlen

aas