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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
des oberen Rocks nicht verdeckt) zur Erscheinung kamen, wie die oErmel, mit kleinen Handkrausen ausgestattet (verg). S. 322). — P ,eWendung eigentlicher Kleiderzierrathe in Stickerei und Schmuckbehauptsächlich jedoch in Gestalt von metallnen, goldnen oder vcrgo ^mit Steinen u. dgl. bereicherten Knöpfehen, Schliessen, Schnallensonstigem Spangenwerk, steigerte sich. Auch der Gürtel, beials lose umgelegter Schmuck, ward als solcher unter Verlängerungvorn herabfallenden Endes, gleichviel ob von Zeug oder (m c ^ erScliartenwerk, gemeiniglicher noch reicher behandelt. — Derkam als ein an einem Stäbchen befestigtes, viereckiges, ausg^P 1 ^^Fähnchen von Seidentall'et, und als ein mit Handgriff versehener ^von Federn nunmehr durchaus in Gebrauch; fortan zuweilen a® ^des Gürtels angebracht, liess man sich auch seine Ausstattung ,nsteigendem Grade angelegen sein. te p
Die mehr als Schutz-, denn als Zierkleidcr gebräuchlichen öl ^r alll partigen Uebergewänder und Umwürfe erlagen keiner besonderenlung (S. 322); erst später, etwa seit der Mitte der vierziger Jahre, ^daneben hie und da von ihnen abweichende, auch nach deneinander verschiedene Gestaltungsweisen auf, die aber sonst sä®^auch wiederum das Gepräge von Schinuckkleidern erhielten (s- " n ^Auch die Fussbekleidung, das Schuhwerk, wich nicht ^6),gewohnten Form, von der einer nur mässigen Zuspitzung ab ^erfuhr nun aber ebenfalls eine Vermannigfachung und zwar uvon Spanien ausgehende Verbreitung der „Stelzenschuhe“ (S* ' gMgelangten diese erst in der Folge (nach 1540) zu mehrerer Bede
Die Kopfbedeckungen dagegen wurden schon früher, w0 U „J
lieh gleichzeitig mit denen der Männer, nicht unerheblich vermm e j nvereinfacht. Von den auffälligeren fristeten nur sehr wenige 11kurzes Dasein. Es waren dies, neben verschiedenen hie und da^ e inüblich gewordenen Strohhüten, einzelne von den feinstoffig® 1 v yrtsDrathgestell („gabbie“) ausgespannten, höheren Aufsätzen mit hi r tJg
herabhängendem Stoff und, nächst einigen von den zum Theil ho ^ei-
gewundenen Kopfbunden, die auch von den Männern Vorzugs" a -behaltnen, minder brcitausladenden Rundwülste: „ hateo“ (^ l 0' . ß ^pivergl. Fig. 137 d ; Fig. 138 ; S. 323 ff.). Die letzteren währten^jenen, am längsten, wurden aber mit den übrigen schliesslich audie Käppchen, Mützen, Hauben und Ilaarsüeke, die sich nebd ^ eT .unter nur leichter Umgestaltung forterhielten, gänzlich verdrängt- uP dhaupt aber nahm man von einer Kopfbedeckung als solcher 0 esmehr Abstand. Ohne sie gerade durchweg aufzugeben,immer allgemeiner vor unbedeckten Hauptes zu ercheinen un ^
geschmackvolle Anordnung des Haars und lediglich seines
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