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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
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jedoch ging dies immerhin sehr langsam. 1 Mit Ausnahme derda nur spärlich unterhalteneu ständigeren „Compagnien“ oder „tj 3rbildeten die Heere fortgesetzt Banden von Miethlingen oder ^ s j ewelche schwer zu regieren waren, und nicht selten das Land, ^ ^ r _dienten, mehr schädigten, als den Feind, den zu bekämpfen sie V()Bpflichtet hatten. Jene Garden trugen allerdings bereits das .Sundstehenden Truppen, indessen war ihre Zahl noch viel zu ger' 1 o j. sa ®,Eingreifen in das eigentliche Kriegshandwerk noch zu wenig „ e] j.um etwa diesem selber schon eine festere Grundlage geben z u ^Alles was man nach dieser Seite hin vorerst nur zu erreichen verl ”.j ( j UI) gbeschränkte sich im Wesentlichen auf die allgemeinere ^ era y erff end‘eines regelmässigeren Fussvolks zu thunlichst geschickter j^en
barkeit. Aber auch dies verstand man einstweilen nicht seinem se nWerthe nach zu behandeln. Denn da man die Kraft der H eenoch immer in der Stärke ihres Gegendrucks zu finden vernieinte^^^nun gerade diese Truppen durchgängig zu sehr tiefen Stellungenmachte man sie von vornherein zu jeder schnelleren, leichteren j a i, r -
fast untauglich. — Erst seit dem Anfänge der zweiten Hälfte ^te
hunderts begannen sich, mitveranlasst durch die inzwischen s a o^ re5 .Verbreitung der Handfeuerwaffen, zunächst derartige Mängel inOrdnung, und bald darauf, vor allem in den Niederlanden jj 0 th-
Befreiungskampfes, sodann aber in Frankreich u. s. f-, auC ^ jachemwendigkeit eines wirklich stehenden Heeres immer fühlbarer zU ^jj c keod eBegünstigt durch die neue geistige Richtung tauchten f reier j, r äfti£Feldherrntalente auf, welche, in gegenseitiger Reibung, über* ^teDieingriffen, und theils das Uebcrkommene zweckgemässer nn in
theils völlig neue Bahnen einschlugen. So denn wurde, zuV ^ichHolland hauptsächlich durch Oranien, und hiernach in F ra ^ e nd e 11vorzugsweise durch Sully, insbesondere das System der s s jcb;Truppen weiter ausgebildet, und auch die Gliederung desvorerst allerdings noch zumeist in Rücksicht auf den ® e ' a °^ onn °e 11,311nicht unwesentlich vervollkommnet. Der Söldner freilich ^ ^ge»auch jetzt nicht entbehren, wie denn diese namentlich in ^- eser 2 e,tLändern ihre Rolle ungetrübt fortspielten; doch war bis zu ^ di edie stehende Truppenmasse in Frankreich bereits auf vierzehnin Holland aber auf etwa zwanzigtausend Mann herange^ 3 ^kaUP*'somit wenigstens eine kräftigere Fortgestaltung einer solchen £ug"als unerlässlich, ungebahnt. Und dazu kam in Ho Hau njinJ erland, als eine gewissennassen ganz neue Erscheinung v °n ^gjjscl 1611fortwirkender Bedeutung, die Einrichtung einer besonderenSeemacht hinzu.
1 Vergl. oben S. 1S3; S. 269; S. 337; S. 373.