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II. Das Kostüm des 16. Jahrhunderts.
vordem noch vorwiegend beliebte Form der sieh nach den Schulten ^(Y) gabelartig oder (T) geradlinig abzweigenden Mittelstreifen, " f'g^eife' 1bald nach Beginn des Jahrhunderts durch den einfachen (Kreuz-;gänzlich verdrängt. Dieser gewann mit der Ausdehnung seines ■ ^
starren Schmucks zunehmend an Breite und Festigkeit, derges a ^ vall jer, im Verein mit der noch sonstigen Ausstattung, das ganze ^ ^
vollständig versteifte. So aber jeder Fähigkeit zu einigem l* a e .^tberaubt, sah man sieh schliesslich dazu gedrängt dasselbe, dannt es ^jj C |,hindere, dementsprechend noch ferner zu kürzen uud es haupts*^ ^längs den Seiten, zu freierer Bewegung der Arme, mindestensArmbeuge abwärts etwa handbreit offen zu belassen (Fig- 309 a J‘ u
10. Die Handschuhe, seither lediglich den höchsten V ürdenzuständig, kamen allgemeiner in Gebrauch, und erhielten somit l e gdem Range ihres Trägers eine mehr oder weniger reiche Duic
Sie wurden fortan, wie die Strümpfe, durchaus gewirkt; so auch q { .theils gleich bei ihrer Wirkerei, theils durch Stickerei verziert. ftU ;nament wählte man gewöhnlich, statt der früher vorwiegend ul) ^ ulll .Goldblech und Steinen gefertigten Kreuze, den Namenszug ina n
fasst von einem sternförmigen Strahlenkranz. Nicht selten verlang e „sie zu unterwärts aufgeschlitzten Stulpen mit durchbrochen g e= ^^Rändern, die Ecken je mit einer Quaste besetzt (Fig- 309 a > ‘p a pste s
11. Für den Ring, namentlich wenn er ein Geschenk de® .jgn
war, behielt man die Verzierung mit dem päpstlichen Mappen jdetei* 1
Seiten gemeiniglich bei. Sonst aber fertigte man ihn (von ' ge inen
Kupfer oder Silber) wo möglich noch grösser als zuvor, vernie se j tt >n
Steinschmuck u. s. w. mit nun facettirt geschliffenen Steinen, m
bis zur Ueberladung, dabei man sich denn mehrfach besonder» a ”.° er in-sein liess ihn dem Brustkreuz ähnlich zu behandeln. Zufo) “!,Lfinge rzwischen erlassenen Verordnung sollte derselbe fortan an demdes kleinen Fingers, am Gold- und
12. Die bischöfliche Ivopfb
Ringfinger getragen werden-^ m'd- — — —oedeckung artete in ^ cllU er Vc r "Ilöhenausdehnung völligst aus, so dass sie allmälig gänzlich au» J)lir
lniltniss zur Grösse ihres
häufig j
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ires Trägers trat, und man sie - ~ -te" -
die nöthige Festigkeit zu geben, mit Eisenblech unterlegen nl1 .. g c 'wurden die Spitzen ihrer Hörner bisweilen leicht nacu g c lnn ,|CSchwüngen, und ihre Bänder („infulae“) nicht minder zumeist^”überlastet. — Mit der päpstlichen Tiara blieb es mbeim Alten (S. 191; Fig. 810). gelcg ellt
13. Auch der bischöfliche Stab ward an der Kriimme^^flde 11lieh eben nicht zu besonderer Verschönerung, in den jetzt _.. nun e $ et(„klassischen“) Formen in überreicherWeise behandelt; die ull ( f d e °fast durchgängig S-förmig ausgebogen (Fig. 309 b). ^ jS