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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Dritter Absatz. lL

verlacht/ und auf alle Weis gesucht? Lifeihre Lcgenten/ so wirst du dich verwunde-ren : Alles / was sie übertragen haben/ hatsie augenblickliches / und ringes geduncktwegen Liebe des Himmels.

Der heil. Vtncentius/ als er gantz mitPeynen überhäufst wäre/ sagte er zu denTyrannen: Ihr sollet wissen/ das diesesbittere Spiehl den Christen nicht unange-nehm seyc/ wegen denen unaussprechlichenFreuden des Himmels.

Eben auf solche Weis sprach Mennasder heil. Martyr: Hauet/ brennet/ zer-reisset/ ihr werdet nicht abwendig machenden Menna/ qlle Tormenta seynd ring/gegen den Freuden des Himmels.

Der heil.Ambrosius/ als man ihme denTod ankündte/ sprach: Ich hab nicht al-so gelebt/ daß ich mich schäme/ unter euchzu leben; aber ich fürchte mir auch nichtzu sterben/ weilen wir einen gutenHErrnhaben. .

Der heil. Basilius / als ihme der Käy-ser Valens getrohet/ antwortete: WolteGOtt! ich hätte ein würdige Verehrungfür den jenigen/ welcher Basilium bey Zei-ten von dem Band dieses sterblichen Leibserledigen wurde. B 2 Der