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Dritter Absatz.
verfolget werden/ und durch viel Creutz/und Leyden in das Reich GOttcs einge-hen müssen.
Alle diese Uebel/ alle Armseligkeiten /Leibs und der Seelen/ hebt der Tod über-all auf/ und macht den Menschen gantz be-stem von allen Beschwärden des gegen-wärtigen mühcseeligcn Lebens.
Auf dieser Welt fahren wir gleichsam ineinem ungeftümmen/ und wüthenden Meerdaher / und seynd immerdar in der Gefahrdes Untergangs; der Tod aber ist der er-wünschte Port/ und sicheres Gcstad al-ler Glückseligkeit.
Aufdieser Welt seynd wir nichts andersals Frembdling/ und haben kejn bleibendeStadt / sondern ziehen in dem Elend he-rum; der Tod aber ist der grade/ undgewisse Weeg zum Vatterland.
Auf dieser Welt ist unser See! im Leib/als in einem Kercker eingeschlossen; derTod aber eröffnet denselben / und führetdie Seel in die wahre Freyheit.
Darum sagt der weise Mann Le/. 7.Der Tag des Tods ist bester / als derTag der Geburt.
Als Ellas von den heimlichen Nachstel-ln-