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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Dritter Ahfatz» ^

zehenden Monat; also die Diener GOt-tes ftagcn gern / nach der Vollendung die-ser Welt / dann es ist geschrieben: wo-ein Schatz ist / da ist auch dem Hertz.

Der Heil. Gregorius Nazianc. rufteallezeit zu GOtt: HErr löse auf diesenRock/ der mir so schwär/ so überlastig ist/

(nehmlich den Beltz des Leibs /) und giebemir einen ringeren.

Weilen dann der Tod dich von akemUebel erlediget/ und aus dem Elend indas Vatterland übersetzet/ so halte es mitdem Heil. Cypriano welcher sagt: Lassetuns den Tag umfangen / der einen jedenin sein Herberg einführet/ der uns vondannen hinweg nihmt/ und von den Stri-cken dieser Welt entbindet/ auch wiederumin das Paradeyß/ und in das Himmel-reich überbringet.

Russe mit dem König David:

<k> wehe mir ! weilen mein Wohnung(auf dieser Welt) verlängeret worden.Und /-r/ Führe aus meine Geetaus der Gefangenschaft dichzu loben.

Vierd-