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Achter Absatz.
übergeben: Eben mit solcher Willfährig-keit/ und Eifer soll ein Christ sein Lebendem Allerhöchsten überlassen : Und kannder Mensch nichts thun / das GOtt wohl-gefälliger scye: Mancher opferet sein Gut/sein Ehr/ seinen Willen; aber das Lebendargeben/ übertrift alles.
Es ist zwar ein köstliches Opfer/ wanneiner um die Ehr GOttes wellen das Le-ben hergibt; aber nicht viel minder ists /wann einer die Wehe und Schmertzen desTods williglich überstehet/ und mit gutwil-ligem Heryen sein Leben durch den Todseinem HErrn aufopferet. Ja der Eifer/und Liebe eines gottseeligen Hertzens tön-te so groß seyn/ daß man dem Verdienstder HO. Märtyrer allerdings zukamme.
So soll dann ein rechter Christenmenschdurch den Tod sein Leben dem höchstenHErrn willfährig/ und mit gutem Her-tzen aufopferen/ und auf diese Weis frey-willig/ und lugendsam machen/ was stu-ften nothwendig geschehen muß. Dieseswird der grundgütige GOtt gewiß an-nehmen zu einem lieblichen und wohlgefälli-gen Opfer / und diese köstliche Gaab nichtverwerffen/ sondern mit Gnaden ansehen/und in das ewige Leben bewahren.