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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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162 Änderten Theils/ ersten Capitels /

fleisse dich selbige also zu thun/ als wannes das letste mal wäre / und du gleich da-rauf sterben müßtest / und alsdann mit demalten Stmeon sagen könnest: Ieze las-sest dn <d HErr! deinen Diener imFrieden fahren.

Sechster Absatz.

Ein Christliche See! solle um eingmeü Gterbstündlein oft und eiftrigbetten. ^

Kunst gottseelig/ und heilig zu ^sterben bestehet in der Beharrlichkeitin dem Guten bis zum End. Diese Be-harrlichkeit ist die gröste Gaab / und Gut-that GOttes/ welche er giebt/ wem / wo/und wann er will; mit keinen guten Wer-ken kann man dieselbe verdienen / als alleindurch das Heil. Gebett; den jenigen kanner solche nicht abschlagen/ welche ihne instän-dig darum bitten; darum der Hell. Augu-stiners sagt: Die göttliche Vorsichtigkeitpflege uns die Beständigkeit in dem Guten