Sechster Absatz. r6z
bis m das Tod-Beth nicht zu geben/wannwir ihnc nicht darum beständig bitten / und! ankommen; durch das Gebett also kön-nen wir ein glückseliges Srerbstündlein er-halten/ laut deß göttlichen Versprechens/kraft dessen er unser Gebett zu erhören sichverbunden.
Solches wiederholtet er vielfältig in sei-nem H.Evangelio^E«. s ^6. Wir wol-len uns aber mrt einer Stell befriedigen.---^ wann ihr etwas von dem Vaererbegehren werdet in meinem Namen/ sowird ers euch geben. Mit diesen Worten! versicheret uns Christus / daß fein himmli-> scher Vattcr uns geben wolle / was wir inS seinem Namen begehren werden. Der H.Augustiners über diese Stell spricht: Als-dann begehren wir in dem Namen Christi/wann wir solche Sachen begehren / die zuunserem Heyl nützlich seynd. Nun istnichtsnützliches / und nothwendiges zu unsererSeligkeit/ als die Gaab der Beharrlich-keit : Wann wir deohalben fleißig um dieseGnad betten werden/ wird er uns selbigermfchlbarlich mittheilen; so bette dann oft /und embsiz/ so erlangest du die Kunst /gottselig/ und heilig zu sterben.
Dero-