Siebender Absatz 179
und höchflesGut verschimpfft/und entun-ehret hab : weilen ich dich mein so treuenVatter/ und Gutthäter/Erlöser und L>ee-ligmacher / mein allerliebsten Schatz so un-verschämt erzürnet/ verlassen und beleydi-get hab. Ach! es ist mir Lcyd / und schmer-zet mich / und wünsche von Grund mei-nes Hertzens / daß ich viel ehender Tau-sendmal gestorben wäre/ als daß ich eineinziges mal gesündiget. Ach daß ich für-Derhtn ehender sterbe/als daß ich mein höch-stes Gut mehr schwärlich beleydige; ichübergibe mich nun gantz und gar in deinenheiligen Willen/ nimme gantz bereitwilligan alle Straffen / ja den Tod selbsten / wie/wo/ und wann du wilst/ damit ich dar-. durch etwelcher Massen dein verletzte Ge-rechtigkeit versöhne. Ich bette auch demü-^ thiglich an alle deine Verhängnussen / undVcrdammnussen/ welche bißher über michergangen seynd/ und fürderhin ergehenwerden/ und begehre deßwegen in alle E-wigkeit dich zu loben/ und zu preisen/ undspreche : Gerecht bist du td HErr /und gerecht ist dein Urtheil! //F
So siehe daü an O darmhertziger GOttlund gütlgistcr Vatter! mich armen Sün-M 2 der