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Achter Absatz.
Bellarminus sagt: Es ist kein Catholi-schcr Lehrer/ der sage / daß die Lcukh alle-zeit zweifle müssen wegen ihrer Versöhnungmit GOtt;dann die Kirch hebet zwar nichtalle Forcht auf/ doch hebet sie alle Angst-müthigkett/ Kummer/ und Zweifelmuthauf. Item der in Empfahung eines Heil.Sakraments ihme keines Betrugs bewußtist / der ist vergcwissct/daß ihme die Sün-den nachgelassen scynd/ allein mit einermenschlichen/ und sittlichen Gewißheit.
Der Heil. Basilius fraget: Wie kann dieSee! vergewisset werden/ daß GOtt ihr dieSund nachgelassen? Antwortet: Wannsie es in ihrem Gemüth mit dem jenigen hal-tet / der da sagt: Ich habe die
Sund gehastet/ und verfluchet; deinGejatz aber habe ich geliebet.
Der Heil. Thomas vonAquin setzet vierStück/ woraus einer erkennen könne/ daßer gerechtfertiget seye. i. Wann er dasWort GOttes andächtig anhöret; dannwer aus GOtt ist/ Hörer das WortGOttes. 7-E. 2 . Wann er willig/und
hurtig ist zu dem Guten. z. Wann er einguten Vorsatz hat / sich von Sünden zu ent-halten. 4. Wann er die begangene Sün-