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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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O L o r L ä 7 I

und sonders schätzbaren dem Durchläuchtigjften Ertz » HaustOesterreich/dann auch dem Ertz-Bißthumb Saltzburg geleiste-ten Rahts-und Kriegs-Diensten/ mit noch grossem Begna-dungen angesehen ist worden ; Allwo mir die Zeügnuß gebenwird die Landschafft Larinthen / dessen einige der fürnembstenAmbts-Gtellen von schon gepriesenen Hoch- Adelichen Schnee-weiß-fischen Stammens-Genossene auf das rühmlichiste sindverwesen worden/ und annoch mit gleichem Ruhm verwesenwerden»

Es wird gleichfalls Zeugnuß geben/ die SaltzburgischeBestürm Titmaning / welche unter Regierung Jhro Hoch-Fürstl. Gnaden Herren Wolssgang Dietrichs/Ertz-Bischoffenzu Saltzburg/Hoch-seeltgister Gedachtnuß/ einem von Schnee-weiß Herstammenden Edlen Rittern / (wie es die LeütscheSaltzburger-Khronic hervor gibt/) zu beschützen ist anver-trauwrt worden ; Durch Rahtschlagige Tapferkeit/und Hel,den-Muth/selbige Vestung/ als sie dazumuhlen von dem Her-zogthumb Bayern starck angefochten wurde/allem FeindlichmGewalt ist entzogen worden»

Ich warst zwar wohl / daß Ich nicht gettugsamde Groß-schatzung von dem schon mehrmahlrn mit Preyß-widerhohltenAlt-Ritter-mäßigen Stammen deren von Schneeweiß gedohr-nen Nachkömbltngen haben wurde/wann Ich dises/was kirch-lich ist angezogen worden/für den mchristen Theil deß verdierr-tw Lobs hatten/ und außgeben wurde» Nun aber so ist esgantz genug an den Tag gegeben/ daß Ich also zugegen stehe/difes mein Betrachtungs-Büchlein Dienst-fchuldtgrst darzu-breten/und zu zuschreiben Ei,wer ^ochwirrden/ und Gnaden /alskiner von Gemüth/und Geblüth Hoch-Adelichen Regentin deßHochgedachten Grüsses Nmmberg. Aber wie ivird sich ein sogmng-fügiges Werck unterstehen dürsten/ einen so grossenLittul/ und Nahmen zu führen ? Ich bekenne es/ daß es JH-me schier vor eine Vermessenheit außzudeütten wäre. Meinbeliebe es Jhro Hochwürden / und Gnaden zu gcdencken / daß

dises