Von den Heil. drey Königen.
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nest/ unh von Ihnen betrogenwe.dest.
Glaube noch über das/ va-wLtcenL ldaß es sehr gefährlich/mrd übel gefehlt/wann du etwa«einen Streit wider deine Oberenhaft/ daß du alsdann bey den-jenigen wölleft klagen oder Hälftsuchen/welche du weist den Ober-seiten nicht geneigt zu seyn / undhiemlt vermeinst bey ihnen Hälftund Trost in deiner Anfechtung
steren/ sonder Herodis - Kinder/vor denen du dich must hüten/und nichts klagen / sonften wirddein Handel vor Gott noch böserund gefährlicher; In derglei-chen Zuständen handle fein ein-fältig und aufrichtig mit deinemGeistlichen Vatter / diß ist dernächste und sicherste Weeg wie-der zur Ruhe der Seelen zu ge-langen.
Der dritte Punct.
AVwohlen die drey Weisen
bey dem Herodes / Oberstender Priester und Schrifftgelahr-ten deß Volcks/vernommen/daßder Meßras zu Bethlehem imLand Juda solte gebohren wer-den/hatten Sie Ihne doch all-
dorten nicht gefunden; dannwie hatten sie Ihnen können ein-bilden / daß der Heyland derWelt in einem solchen schlechtenStall/von so geringen Eiteren/und in so grosser Armuth soltegebohren seyn/wann GOtt Ih-nen solches nicht sonderlich durchseinen Sternen gezeigt hätte/der Sie blß in denStall geführt/und sich gesetzt über das Hauptdeß Göttlichen Kinds.
Betrachte /wie alle Weißheitund aller Fleiß/ Mühe und Ar-beit der Menschen umbsonftenseye/ zu der Erkandtnuß Göttli-cher Dingen zu gelangen/wannuns an der Göttlichen Gnadmangle.
Item gedcncke / wie dise dreyWeisen sich vor GOtt werdenerniedriget/ und Ihnne angebet-telt haben/ daß Er Ihnen wie-derumb ihren Weegweiserwoltezeigen; wie höchlich Sie sichauch werden erfrewet/und Gottgedancket haben/als Sie Ihnnewieder gesehen/und wie trewlichSie selbigem werden gefolgethaben.
O mein vLmalcenL! wie offthast du dich gesteüret auf deinund anderer Menschen Weiß-heit/Mühe und Arbeit/dardurchE du
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