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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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60
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6o Betrachtung

thumen veracht/je mehr Er habgesehen solche auß Königlicherund anderer hohenStands-Per-söhnen Freygebigkeit bey seinenKlöfteren zunehmen/ deren Erinnerhalb 40. Jahren/ da Er inFrankreich gewesen / hundertund sechzig gestifftet; Und nach-deine Er seinen Heiligsten Vat-ter öcnecilÄum am Salllbstagvor Öfteren gesehen gen Himelfahren/ ist Er am Selten-Weheauf seinem Harirren Sack kranckligend/mit den HH. Sacramen-ten versehen/im 72. Jahr seinesAlters/ und im Jahr Khrtfti565. oder 58z. den 15. Jennervoller Verdiensten/ wie es Jhmesein Heil. Vatterbcneäickur vor-gesagt/gestorben.

Mein Oamalcens! WerJhmerecht von Hertzen und vollkomenabgestorbell/bey deme versamlenfickpalle Tugellderr / lttld inson-derheit die Abstinentz in Speistund Lranck/ und du vergnügestdich villetcht nicht allzeit mitdemjenigen/ was man dir undanderen/mehr als die Natur er-fordert/bey dem Tisch aufsetzt/solider du wilt noch ein mehrersund bessers habell / und das biß-wcilen heimlich äußert der Zeit/also daß du dich müßtest schä-

men/wann es deine Oberen odeeandere wüstten/und doch wüt dnnicht darfür angesehen seyn. Omein OäMLlccnL! wie hart wer-den solche Schleck-Mäuler ge-strafft werden; seye du mcht aucheines auß disen / und hast du je-lnahlen gesündiget / berewe Undbessere es.

?IIM Anderen gedencke/daß sichkeiner mehrers vergnüge / alswelcher wegen G-Ott recht frey-willig lllld von Hertzen gern armseye. Der reiche Gott hat demarmen Heil. und seinenlieben Änderen solche Reich-thumb geben/ daß König Carlder Ncündte einsmahl gejagt/Maurus habe unt feinem Bre-vier mehr Reichthumen bekom-men / als die Könige mit demDegen erworben. Erforschedich/ wie dein Armuth beschaf-sen/die dir in der Wahrheit ver-dienstlich nicht seyn wird/ivanndu keinen Mangel wilt leyden zJa wolte Gott! du wollest nichtnoch allen Überfluß haben ivol-len.

Endlich / wie rüstest du dtch zueinem guten Sterbstrmdlein?.wurdest du nicht erschrecken /wann man dir wurde sagen:Heüt must du sterben? wurdest

nicht