Von dem Heil. AM und Einsidler Antonio.
nicht umb einen Aufschub bit-ten/dich besser zum Todt zu be-reiten. Ach mein VLmrlccnL!wünsche dem Heiligen Ma'moGlück/daß Cr durch vil Müheund Arbeit reich an Verdienstenaelebt/gestorben/nnd die Himm-lische Glory erworben/ und bitt
Jhnne umb so vil Gnad vonGL)tt zu erlangen/daß dich deinliebster ZEsus durch Haltungdeiner Heil. Regel/ in der Ar-muth/ Demuth und Gehorsameallzeit bereit zum Sterbenfinde/Amen.
Betrachtung
AufdasFest deßHctl. Abbtenund Emfldlers
^nconij.
Der erste Punct.
Er Heilige Antonius hatseiner Kindheit auf/FW- ein frommes eingezognesLeben geführt/und in den: ohn-gefähr achrzehenden oder zwan-zigsten Jahr/als Er in der Kir-chen einemahl gehört: wilstduvollkommen seyn/ so gehe hin/ Ver-kaufs was du hast / und gibs denArmen / und komb und folge mir
nach/( 2 ) nähme Er diß auf/ alswanns Jhme allein gesagt wä-re; hat also seme Güter unterdre Armen ausgetheilt/ ist in dieWüste zogen/und ein Münchworden.
Allhie erwege/ daß wahr/wasder Heil. Johannes gesprochen/
(b) daß der Geist blaße wo Er will.Vil tausend haben dise Wortgehört/und Werdens noch hören/und verbleiben doch diejeniae/diesie gewesen. Nicht also Anto-nius/Cr hatAhme'dise Ermah-nung zu Nutz gemacht/irnd demheylsamen Rath Khristi gefol-get/ und dardurch das Frmda-ment zu einem ftomen und hei-ltgen Leben gelegt.
Auß was Antrieb hast du/meinOLMLl'ccuz! die Welt verlassen 2mit was für einem Eyffer hastdu angefangen Gott zu dienenderkeilnest du die Gnad GDttes/und thust derselbigen mitwür-cken/wann du in deiner SeelenH z ver-