Von dem Heil. Märtyrer Sebastiane. 79
heickel haltest/ vorFaulkeitundTrägheit drch nicht magst über-winden / und das nagende Ge-wissen dich stats plaget; Ach!was ist dessen Ursach/ erforschenur obenhin dein Gewissen/daswird dirs sagen. Nach disemfasse und mache andere Gedan-«en/und entschließe dich auch zueinem besseren Leben/so wird dieForcht dich nicht vil mehr pla-gen.
Sebastianus ist noch nichttodt/tritt das andere mahl fürdenOiocjckisruim, und verweistJhme sein Abgötterey/über wel-ches der Tyrann also ergrimet/daß Er Jhnne zu todt prüglenlassen.
Der Heilige erscheint nach sei-nem Todt der Heil. Frawen Lu-cina/und zeigt das L)rth/wo Erwolle begraben werden ; Alsoehret GÄtt die Starckmuthigeuund Merwinder ihrer bösen Be-gierden. Lasse dich/ mein 0--mLscenL! nichts rewen/ streitte
und werde noch starcker / damitdu mögest überwinden/ und ge-krönt werden/den AllmächtigenGOtt Ewig zu loben.
Wisse / mein vamaiccns ! daßweilen zur Zeit deß Pabstsriioni; Sie Pest zu Rom starckgraßirte/ habe man dem Heil.Sebasttano zu Ehren einen Al-tar aufgerichtet/ und sein Für-bitt anaeruffen/auf welches diePest alsobald nachgelassen / vonwelcher Zeit an der Heil. Se-basttanus von der gantzen Kir-chen ein krafftiaer Fürbitter undPatron wider die leidige Suchtangeruffen werde. Trage auchein sonderbahre Liebe zu disemHeiligen/bitt Jhnne/damit Erdich durch sein Fürbitt erhalte/daß du nicht töotlich sündigest/so wird dir die Pest deß Leibsnicht vil schaden/ mit deren unsGott allein wegen unseren Sün-den straffet.
(s) H6or. 6. V.8. (b) 6eae§4.
v.i6.
Betrachtung
Auf das §esi deß Heil. Märtyrers Nemnck.
Der erste Punct.
/rkinraclu, auß dem Hoch- Gefirrsteten Grasten von Zoile-l.VIAdeltchen Stammen der ren und Sulgengebohren/wird
schon