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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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289
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Von demHeiligm Joseph. 2F9

Lernrröinj Gedancken/ der ge-sagt: (i) Weil alles was deßVerbs / auch dein Mann zuständigseye/ glaube Er / daß die secligisteIrmgft-aw den ganym Schatz Ih-res Heryens/dessen dcrHeil.Ioftphsich hab können thcilhafftig ma-chen/ Ihme gar gern übergebenhabe. Mit welchem Schatz Ersich also bereichet / daß Er nachMeynung gedachten Heil. Rät-ters gantz ahnlrch seye wordenseiner Gesponsert Mari-.

Mein o-m-rfecrir! ^)bW0hlMder Heilige Joseph so hochmStaffel der Vollkomenheit nichterstjgen als wie Maria/ habe Erdoch/ wie nicht zu zweifle» / einederjenigen gleichmäßige Hei-ligkeit von GOtt erlangt / dasist/ wann Er schon nicht ohneCrb-Sünd empfangen als wieMaria/ seye Er doch in Mutter-leib geheiliget/ in der Reinigkeitder Nächste nach Maria gewe-sen ; Wann Er auch schon keinnatürlicher Rätter als wie Ma-ria ein natürliche Mutter Chri-sti JEsugewesen/ seye Er dochdessen Rätter genambset undgehalten worden/denne Er mitseinem Schweiß und Hand-Ar-beit ernährt/welchen Maria mitder Milch Ihrer eignen Brüsten

gespiesen; Und wann Er schonnicht so tref in der Demuth/sotnnbrünstig in der Liebe/und sohoch in dem beschawlichen Lebenals wie Maria gewesen/ seye Erdoch in Visen und anderen Tu-genden der Nächste gefolget/undauß dem Schatz-Kasten deßJungfrawtichen Hertzens Jhmeso vil zugeeignet/ so vil seineKrafften der Seelen ertragenmöchten.

Verlangst du/meitt DLmrlcens!Mariam für dein Mutter/undJoseph für deinen Rätter zuhaben/ befleiße dich auch / deßGnaden-Schatzes deß Jung-ftawliche Hertzens Mari- theil-hafftig zu machen ; und wanndu schon solche Tugenden nichtin hochem Stand erreichen kanst/verlang es wenigstens anderenvorzutyuen/ und gedencke/ daßdu in der Begierd keinem wöllestweicher: / so wird dich G-Ott jelnehr und mehr derselbigen fähigmachen. Du muft aber wissen/daß wann schon Gott der HErrden Heiligen Joseph wegen sei-nes hochen Stands mit vilenGaben und Gnaden beschencktund geziehrt/Er selbige mit gros-ser Muhe und Arbeit habe ver-dient / also auch dir die leere Be-L)o gierden