458 Betrachtung
schließen dtser zivey Heil. Män-ner große und verrrawlicheFreündschafft. Dich betreffend/ftye nicht gegen jederman ossemhertzig / daß du jemand Der-trawest/wann du etwas Gehei-mes weist/ wie leyder vil deren/wann man ihnen nur ein gutesWort gibt/ alles Geheimes mitanderer großen Ungelegenhcitherauf; plaudern; fromb undG.wissenhafft muß der Freundseyn / deme man etwas Gehei-mes vertrawen will.
Zum Andern/ sollen wir mrs indergleichen Begebenheiten nichtunordentlich betrüben / sonderder Anordnung GL)ttes gantz-lich überlassen / auch festtalichglauben/daß solche Freund Got-tes uns in dem Himmel mehrnutzen/als wann Sie noch aufder Welt lebten/wann wir Siezur Chr GOttes / und unsererSeelen Heyl umb etwas bittenwerden.
Es ist nicht zu Misten / daß
der Heilige Romanus nach demTodt Benedtcti seines liebst^Heil. Vatters / nicht auch Hafftrg werde begehrt haben zu ster-ben/und bey Ahristo ZEsu/undseinem Heil. Vatter zu seyn;denne aber Gott nicht so gleicherhört/ mdeme Er erst im JahrChristi 544» das Zeitliche galitzHeilig mtt dern Ewigen ver-tauschet.
OamssceuL! Wir sollen immernach der glückseeligen Ewigkeitseüffzen / und beynebcns in denWillen Gottes rciiZnicrt/ allesthun/was unser Beruf von unserfordert ; und das ist das
no müßen tragen / und ohn tvebches wir von dem Todt gahlWüberfallen/nicht getröst vor Mnwerden erscheinen können. Mmein Ormaiccna! wie wird eodich in deinem TodtbethlAreüwen/ wann du nicht He^uhast gelebt^
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Betrat