CODEX 726 — 728.
233
Prosaauflösung aus der Kaiserchronik s. Massmann Kaiserchron.Quedlinburg 1854. Bd. III, p. 58. (S. 1 des Codex enthält eineYillinger Urkunde.)
< 26 . Papier 2“ s. XV; 286 Seiten, zweispaltig. No. 116 des Tschudy’schenNachlasses.
Schwabenspiegel mit dem Einbandtitel: Jus territoriale et feudale.Etwas älterer Codex als 725.
Siehe Lassberg a. a. 0. p. XL; dazu die neueren Schriften vonLaband 1861 und Ficker 1859 und 1862; auch G. Homeyer Diedeutschen Rechtsbttcher des M. A. und ihre Handschriften Berlin1856. 8°. Ueber die Entstehungszeit des Schwabenspiegels zwi-schen 1256 — 68 vgl. Rokinger in Sitz. Ber. d. hayr. Akad. 1867pag. 408.
727 . Pgm. 2° (31 und 21 C.) s. X; 256 Seiten zu 30 Zeilen von Einer Hand inschöner Schrift mit hellbrauner Dinte und rothen Rubriken. Erster Einband.
1) S. 1 —106: Ansegisi Collectio capitulorum (ohne Ueberschrift,in 3 Büchern; das 4te mangelt; mit 3 Appendices. Die Hs. gehörtwie No. 728 der zweiten Klasse an, in der K. Lothars Name nichtgenannt wird und ist benutzt von Baluze für seinen Abdruck in denCapitular. I, 697 und von Pertz für die Monum. III siehe daselbstp. 269. Ygl. Mabillon Annales II, 509 und Vadian (Farrago bei GoldastScrip. II, 3 p. 9 Ed. 3), der den Codex benutzt und an den Bändernbeschrieben hat.
2) S. 106 — 256: Benedictus Levita Collectio Capitulorum,ohne Ueberschrift, bis Lib. II cap. 101. Es fehlen Kap. 102—436 desLib. II und das ganze 3 te Buch (s. Baluze T. I und Monum. Germ. IV b ,17 — 78 mit Einleitung von Knust; dazu die Bemerkungen von Hin-schius im Pseudo-Isidor, wonach Benedictus eine Quelle des Pseudo-Isidor, nicht umgekehrt wäre.)
728 . Pgm. 4° (25’/ 2 und 16 C.) s. IX und X; 220 Seiten, aus drei Codicesbestehend, am Ende unvollständig.
1) S. 4 — 21 (besonderer Quaternio): ‘Libri scottice scripti’ (S. 4)und: ‘Breviarium librorum de coenobio sci Galli confessoris Christi.’
Aeltester st. gall. Stiftskatalog, von einer Hand des IX. Jh.Mitte, nebst Zusätzen dreier andern von IX/X. Jh. Zuerst imAuszug gedruckt bei Orelli Epistola ad Madvig. (vor CiceronisOrator Zürich 1830) p. XVII—XIX; dann vollständig von Nau-mann im Serapeum T. I (1841) p. 81 und im gleichen Jahre mit