CODEX 906.
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wälschen Formen z. B. Irundo p. 457; Sfungia für spongia p. 897.
' Für den romanischen Ursprung der Vorlage spricht am meistendie Keihe von Wörtern auf Sc, Sp und St, die unter den Buch-staben I eingereiht sind, nämlich p. 458: Iscenovatis funabilis(d. h. oxrjvoßaTrjg funambulus), Isceptra virga regalis, Iscinifes(Cinives) vermiculi, Isciscitari, Iscotia, Iscripulas (scrupulus), Iscu-dieia, Iseurilitas; p. 459: Ispartana, lspeculator, Ispiris (sphaera)circulis, Ispumanitri, Isqualida, Istagni (stannum), Istamen, Istater,Istipendium; p. 460: Istrignos (orQvyvug herba), Istromatis (otqcj-f.iava) , Istrata. Dieselben Formen hat der Incunabeldruck desWörterbuchs. Dieser Vorschlag i ist sonst ebenso selten als ehäufig ist; Ducange hat nur istipulatio, ispia, isponsio, ischolaaus italienischen Documenten; Brequigni einmal Istabilis I, p. 222.Esclepens im Ktn Waadt hiess vordem Isclapedines. Das prothe-tische E der Franzosen erscheint im Vocab. Salomonis vielleichtnur p. 318 ‘Exenodochium’, während das gleiche Wort p. 1069als ‘ Xhenodochium ’ unter dem Buchstaben X wiederkehrt. Da-gegen zeigen die rhätischen Urkunden im Cod. Trad. S. Gail,häufig das e, aber nie das i, z. B. in escripsi, estrumentum, escul-taizo, espade, Esteplianus, Escolastica, Eschene (Schlins, Orts-name). Das italienische I vor den S-Verbindungen ist bekanntlichkein anhaftender Worttheil sondern nur euphonisch nach Conso-nanten eingeschoben (con istudio etc.).
906 . Papier 2° s. XV; 318 Seiten, zweispaltig. S. 1 und 2 illuminirte Zeich-nungen. S. 292—318 sind leer.
S. 5—292: ‘Ut speculum varias rerum formas manifestat’ etc.Text in leoninischen Versen, am Ende abgebrochen. — S. 3 (Einleitungzum Commentar): ‘Qui virtutes vocabulorum’ etc. Als Verfasser istS. 4: ‘Hugo sacerdos dyocesis Constant. Cappellanus Rutlinge’ genannt.Laut dem hier fehlenden Schluss des Gedichts, den PI. Braun NotitiaMss. II, p. 60 aus einer Augsburgerhs. abdruckt, hiess er ‘Hugo spetz-hart’ und schrieb die Verse a° 1350 im 73ten Jahr seines Alters.Der Commentar der Augsburgerhs. ist von einem Judocus loner deeysinna (Isny) zu Ulm.
Von einem ‘Hugo sacerdos Keutlingensis’ des XIV. Jh. sind auchdie ‘Flores musice omnis cantus Gregoriani’, eines der erstengedruckten Bücher mit Musik Hain 7174; neue Ausg. von E. BeckStuttg. 1868; vgl. Goldast Scriptt. I, p. 117 Ed. 3. Cod. 906 ist
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