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CODEX 907 — 908.
handschriftlich auch in Basel s. Hänel Catal. p. 533 und in München
Cod. lat. No. 7495 und 8949.
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907. Pgm. 4° (25 u. 17 Vj C.) s. VIII; 320 Seiten zu 24 — 30 Zeilen, die miteinschneidendem Griffel häufig schief und unregelmässig gezogen sind. Grosseunförmliche Schrift.
1) S. 3 — 19, 21—218 und 299 — 303: ‘Liber perliithimologiarumid est proprietatis sermonum’ (laut Rubrik p. 21, wie in Cod. 238p. 2). Lateinische Synonymen von ‘apostrufa’ bis ‘urinantem’; von‘Abel’ bis ‘Zonae’ und aus dem Buchstaben S. Die Wörter sind vonder Hand des Winithar, aber andere als in Cod. 238.
2) S. 19 — 20,- 218 — 220, 220—226: Ueber die vier Weltalterbis zur Eroberung Italiens durch die Longobarden im Jahr der Welt5772; Uber drei Arten der Menschen (offen und versteckt böse undgute); über die sieben Sünden u. A.
3) S. 226 — 237: Drei grammatische Stücke; die Anfänge sindaus dem Donatus minor, das Uebrige verschieden, mit Beispielen ausder Bibel; vielleicht von Winithar selbst verfasst.
4) S. 237—297 und 303 — 318: Epistolae Jacobi, Petri, Johannis;Apocalypsis I — VII v. 2.
5) S. 297—298: ‘Incipit sermo sci augustini epi. Quicumqueenim cum peccato vivit’ etc. — bis: ‘dum disponat de bonis.’ (U. d. N.Augustin’s auch in einer Rheinauerhs. saec. VIII, sonst unbekannt;s. Halm Verzeichniss p. 14.) Am Ende noch ein Gebet: ‘Domine liberaanimam meam’ etc. mit der Ueberschrift ‘De lingua.’
Der Schreiber, des Codex ist nicht genannt; aber die Hand istdieselbe wie in Cod. 70, wo sich Winithar unterschrieben hat.Siehe auch Cod. 2 und 238.
908. Pgm. hs. des VI —VIII Jhs. 4° und in neuem Einband; 207a C. hoch und137a breit; 412 Seiten Pgm. (mit Papier durchschossen); signirt von I — XXV;vom 5ten Quaternio fehlen jedoch 6 Blätter. Ganz verschiedenes Pergament,weiss und braun, dick und sehr dünn, da der Schreiber des 8. Jh. die schonbeschriebenen Blätter von 9 Codices benutzte.
Fragmenta rescripta.
I. Obere Schrift sehr regelmässig in Anbetracht der Zeit,mit schwarzen Hohlbuchstaben als Initialen und schwarzen Rubri-ken in Uncial; von Einer Hand, meist zu 27 Zeilen, auch bloss22, 25 etc.; bis S. 74 durchlaufend, dann doppelspaltig. VHI. Jh.a) S. 1—74: Excerpta ex Isidoro, Augustino etc. S. 1 — 27:‘In principio fecit deus caelum et terram. De quali principio loquitur