CODEX 1395.
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t n 325 — 28 und Müllenhoff Denkm. p. 216 (Ed. 1), dazu p. 514.nL co.latiou von Steinmeyer in Haupt'» Zeitecb, XVII p 4 .8- 44»Vgl. Raumer Einwirkung p. 53, 62, 64 und 262. (Das bei GoldastScriptt II p 145; cf. HI p. 107 Ed. 3 abgedruckte lmttelhd. Symboluni,welches auch Stumpf, Chronik lib. IV, von Vadian mitgetheilt erhielt,ist in keiner st. gall. Hs. mehr vorhanden.)
1395 . Pgrn. 4°; 473 Seiten.
Veterum Fragmentorum Tomus II.
j S 7 — 327: Neunzig Blätter und Blattfragmente einer Evau-gelienhandsehrift in 4°. Vollständige Blätter, wie S. 326 — 27,sind 23 C. hoch und 18 Va breit, das Pergament von ungleicher Stärke.Schrift: eine römische Minuskel des VI. Jh. (v. Arx).
Text von Matth. VI, 21— Joh. XVII, 18 nach der gewöhnlichenReihenfolge der Evangelien, mit vielen Lücken; in Paragraphen(Breven), nicht in die üblichen Kapitel eingetheilt. Die Ucber-setzung ist nicht die der Itala, sondern der Vulgata, mit dia-lektischen Formen wie clodos (claudos), dispurgumeni (disper-gimini). In schwarzen Buchstaben MMLI ist die Concordanz dervier Evangelien, in schwarzer Zahl die Paragraphen derselben undin rotlier Zahl I —X die 10 Canones Eusebii angemerkt. Colunmen-titel in der Mitte des obern Randes z. B. p. 188, 196, 216 ‘secundLucan’ (i. e. Lucanum für Lucam). Noten des Schreibers am Sei-tenrand, wonach er zwei lateinische Exemplare vor sieh hatte undeinen griechischen Text verglich (letztem S. 136, 165, 166, 312);zwei dieser Noten S. 95 und S. 280 in röm. Cursivschrift. DieAnfangsbuchstaben sind wie der Text in Uncial, nur etwas grösser;N ist das einzig vorkommende Kapitälchen. Interpunktion undWorttrennung mangelt gänzlich. Die Seiten sind doppelspaltig,mit breitem Rand, zu 24 Zeilen (S. 324 — 27 zu 25); die Dinte,ursprünglich dunkelbraun (s. p. 165) ist jetzt abgeblasst. WeitereAngaben siehe in der Hs. selbst S. 1 — 5, sowie zu jedem' ein-zelnen Blatte (von I. v. Arx). Reste desselben Codex auch nochin No. 414.
II. S. 336 — 361: Dreizehn Blätter in 4° (wovon 10 vollständige),21V 2 C. hoch, 17breit, von starkem Pergament; Bruchstücke derPsalmen in griech. und lat. Sprache enthaltend.
Grosse Schrilt des X. Jh., mit schwarzbrauner, theilweise etwasabgeblasster Dinte, 20-22 Zeilen auf der Seite, die Anfangs-buchstaben im lat. Text roth (von späterer Hand), im griechischen