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Lerchen hoch am Äterglanze,
Tief im Tal das junge Lamm.
Seht, erweckte Bienen schwärmenUm den frühen Mandelbaum;
Froh des Sonnenscheins, erwärmenSich die Greise; Kinder lärmenSpielend mit den OstereiernDurch den weissbeblümten Raum.
0. Salia.
5. Beim Scheiden des Frühlings.
Bist so traurig im Gemüte,
Schaust umher so bang und still,
Weil der Lenz mit Duft und BlüteVon der Erde scheiden will.
Überlass dich nicht den Schmerzen!
Ob die Frühlingswelt verblüht,
Frühling kann es doch im Herzen,
Frühling bleiben im Gemüt.
Ist das Herz vom rechten Schlage,
Blüh’n ihm Blumen allerwärts,
Frühlingsluft weht alle TageDurch ein gutes Menschenherz.
J. J. B ä n n i n g e r.
6. Sommernacht.
Es wallt das Korn weit in die RundeUnd wie ein Meer dehnt es sich aus;
Doch liegt auf seinem stillen GrundeNicht Seegewürm, noch and’rer Graus;
Da träumen Blumen nur von Kränzen,
Und trinken der Gestirne Schein,
0, gold’nes Meer, dein friedlich GlänzenSaugt meine Seele gierig ein!
In meiner Heimat grünen Talen,
Da herrscht ein alter schöner Brauch :