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Und es lauschen still die jungen Dichter und die jungen Finken,Kauernd in den dunklen Büschen sie die Melodien trinken.
G. Keller,
32. Rückkehr in die Heimat.
Ihr milden Lüfte, Boten Italiens!
Und du mit deinen Pappeln, geliebter Strom!
Ihr wogenden Gebirg’! o all’ ihrSonnigen Gipfel! so seid ihr’s wieder.
Du stiller Ort! In Träumen erschienst du fern,
Nach hoffnungslosem Tage dem Sehnenden,
Und du, mein Haus, und ihr Gespielen,
Bäume des Hügels, ihr wohlbekannten!
Wie lang ist’s, o wie lange ! Des Kindes Ruh’
Ist hin, und hin ist Jugend und Lieb’ und Glück, —
Doch du, mein Yaterland, du heiligDuldendes, siehe, du bist geblieben!
Und darum, dass sie dulden mit dir, mit dir
Sich freuen, erziehst du, teures! die Deinen auch,
Und mahnst in Träumen, wenn sie ferneSchweifen und irren, die Ungetreuen.
Und wenn im heissen Busen dem Jünglinge
Die eigenmächt’gen Wünsche besänftigetUnd stille vor dem Schicksal sind, dannGibt der Geläuterte dir sich lieber.
Lebt wohl denn, Jugendtage, du Rosenpfad
Der Lieh’, und all’ ihr Pfade des Wanderers,
Lebt wohl! Und nimm und segne du meinLeben, o Himmel der Heimat, wieder.
F. Hölderlin,
33. Das Negenveib.
Wo am grossen Strom die Sicheln durch das hohe Rohrfeld
klirren,
Und im Laub des Zuckerahorns farb’ge Papageien schwirren,