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An euch getan; kaum glaub’ ich’s meinen Sinnen —Doch, saget! wo gedenket ihr jetzt hin?
Denn Sicherheit ist. nicht für euch, wofernDer Landvogt lebend diesem Sturm entkommt.
Teil.
Ich hört’ ihn sagen, da ich noch im SchiffGebunden lag, er wollt’ bei Brunnen landen,
Und über Schwyz nach seiner Burg mich führen.
Fischer.
Will er den Weg dahin zu Lande nehmen?
Teil.
Er denkt’s.
Fischer.
0, so verbergt euch ohne Säumen!
Nicht zweimal hilft euch Gott aus seiner Hand.
Teil.
Nennt mir den nächsten Weg nach Arth und Küsnacht.Fischer.
Die offne Strasse zieht sich über Steinen;
Doch einen kürzern W T eg und heimlichemKann euch mein Knabe über Lowerz führen.
Teil.
(gibt ihm die Hand).
Gott lohn’ euch eure Guttat. Lebet wohl.
(Geht und kehrt wieder um).
— Habt ihr nicht auch im Rütli mitgeschworen ?
Mir däucht, man nannt’ euch mir.
Fischer.
Ich war dabei
Und hab’ den Eid des Bundes mitbeschworen.
Teil.
So eilt nach Bürglen, tut die Lieb’ mir an,
Mein Weib verzagt um mich; verkündet ihr,
Dass ich gerettet sei und wohl geborgen.
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