And was sonst in der dunklen Nachtdas gelt nur sehen mag.tritt unterm offnen Himmelsblauim Wüstenlicht zu Tag.
Es spielt das schmerzliche Mienenspielunglücklichen Manns, der träumt:von Gram und Leid und Bitterkeitist jeglicher Mund umsäumt.
Es zuckt die Lippe, zuckt das Aug;aus dürre Wangen quilltdie unbemeisterte Träne hin,vom Sonnenbrand gestillt.
Sie schaun ein reizend Spiegelbildvom kühlen Heimatstrand,das grüne Kleefeld, rot beblümt,den Vater, der einst den Sohn gerühmt.Verlornes Jugendland!
Ein Schuß — da flatterts weiß heran,und schon steht das Earreschlagfertig und munter, und keiner sahdes andern Neu und Weh.
Nur zorniger ist jeder Mann,willkommen ihm der Streit;doch wie er kam, zerstiebt der Feind,wie Traum und Neu so weit.
Zwischen Halde und Heerweg. Fr. W. Weber
Im Spritzenhause des Dorfes liegtdes fremden Bettlers erstarrte Leiche;der Förster fand sie im Morgengrau'nam Heerweg unter der großen Eiche.
Kalt bläst der Wind durch das Jiegeldachund hüllt mit des Schnees weichfallenden Flocken,mitleid'ger als Menschen, die nackte Brust,die fahle Stirn und die greisen Locken.
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