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sagten sich von ihnen los. Damit sie sich leichter gegen dieÖsterreicher verteidigen können, verbanden sie sich mit denWaldstätten.
Der nächste Ort, der in den Bund der Eidgenossen aufge-nommen wurde, war Zürich. Den Anlaß dazu bildete dieBrunsche Verfassungsänderung. Die durch Brun abgesetztenund verbannten Ratsherren fanden nämlich Schutz und Hilfe inRapperswil. Dafür verbrannten die Zürcher dieses Städtchen.Rapperswil gehörte aber den Österreichern. Deshalb mußtendie Zürcher deren Rache fürchten. Um dem mächtigen Feindeleichter widerstehen zu können, schlössen sie 1351 einen Bundmit den Eidgenossen.
Im folgenden Jahre erweiterte sich die Eidgenossenschaftnoch um zwei Orte, um Elarus und Zug. Beides warenösterreichische Gebiete. Die Eidgenossen eroberten sie und nah-men sie 1352 in ihren Bund auf.
Ein Jahr später, also 1353, folgte Bern. Es verbündetesich mit den Eidgenossen besonders deshalb, weil es glaubte,es könne mit ihrer Hilfe seine neu erworbenen Besitzungen imOberland eher behaupten. Damit hatte sich der Bund der VIIIalten Orte gebildet.
2. Erst der Burgunderkrieg brachte der Eidgenossenschaftwieder neuen Zuwachs. Die Städte Freiburg und Solothurnhatten den Eidgenossen in ihren Kämpfen mit Karl dem Kühnentreu geholfen. Zum Lohne dafür wollten die eidgenössischenStädte sie in den Bund aufnehmen. Die Länderorte weigertensich zuerst, ihre Einwilligung dazu zu geben. Nikolaus von derFlüe gelang es aber, den Streit zu schlichten. Daher gewährtendie Eidgenossen den Städten Freiburg und Solothurn imJahre 1481 den Beitritt zu ihrem Bunde.
Einen ähnlichen Gewinn brachte ihnen der Schwabenkrieg.Basel und Schaffhausen waren Reichsstädte. Während desSchwabenkrieges hatten sie aber von den Österreichern und dem