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Lesebuch für die deutschen Primarschulen des Kantons Graubünden : 7. Schuljahr / hrsg. vom Kleinen Rat
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aber oben nicht ausgerandet sind. Jede Blüte enthält eineMenge von Staubgefäßen. Deren Fäden sind zu einer Röhreverwachsen, die den Stempel umschließt. Unter der Blüte bilden3 Hüllblätter einen Außenkelch. Die Blumenkrone ist jedochnicht rosafarben oder weiß, sondern gelb wie beim scharfenHahnenfuß und der Sumpfdotterblume. Die Stellung derBlüten entspricht wieder derjenigen der Malve; nur ist dieZahl der zusammenstehenden Blüten meist um eine geringer.Sie stehen einzeln oder zu zweien in den Blattwinkeln und sindgestielt.

6. Die Baumwollenblätter gleichen denen des Bergahorns.Sie sind gestielt und handförmig gelappt. Die vier Ein-schnitte reichen höchstens bis zur Mitte der Blattfläche, und esentstehen so fünf Lappen.

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II. Naturlehre.

24. Die Schaukel.

1. Eine Schar Knaben belustigen sich neben jenem Hause.Sie haben ein langes Brett quer über einen dicken Blockgelegt, so daß es auf beiden Seiten ungefähr gleichweit vor-steht. Auf jedem Ende des Brettes sitzen zwei gleich großeKnaben und bewegen sich abwechselnd auf und nieder. Sieschaukeln. Drücken die aus der linken Seite das Brett herunter,so werden die andern gehoben und umgekehrt. So geht es unterfröhlichem Reden, Rufen und Jauchzen eine Zeitlang fort.Nach und nach fällt es jedoch den Knaben rechts immer schwerer,ihre Gegenspieler zu heben. Endlich schweben sie auf ihremBreitende hoch in der Luft. Die andern sitzen am Boden undmüssen nur froh sein, wenn jene nicht aus sie herunterpurzeln.Sie zu heben, ist nicht mehr möglich. Die Spielenden wissen sich