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Lesebuch für die deutschen Primarschulen des Kantons Graubünden : 7. Schuljahr / hrsg. vom Kleinen Rat
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brauchsgegenstände, Lebensmittel, Kleider und dergl., emp-findlich teurer wurden.

3. Aber auch die neue Welt erhielt von der alten wert-volle Gaben, so die Haustiere, wovon Amerika bloß das Lamabefaß, ferner die europäischen Getreidearten, das Zuckerrcchrund den Kaffeebaum. Diese Dinge führten zum Wohlstand,dessen sich die Amerikaner heute erfreuen. Man lernte fernerneue Länder, neue Pflanzen und Tiere kennen, wodurch sichder Gesichtskreis der Menschen erweiterte.

4. Bei der Bevölkerung Amerikas durch Europäer tratenaber auch Schattenseiten zutage. Die Einwanderer traten dieRechte der Eingebornen mit Füßen, machten sie zu Sklaven undbehandelten sie so grausam, daß sie an manchen Orten inkurzer Zeit ausstarben. Wohlmeinende Priester gaben den Rat,Reger aus Afrika einzuführen, weil diese die Sklaverei besseraushielten. So trat ein Übel an die Stelle des andern. Derschreckliche Menschenhandel kam in Schwung. Die Sklaverei, diein christlichen Ländern beinahe verschwunden war, lebte jenseitsdes Ozeans in der härtesten Form wieder auf.

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Die Reformation.

20. Ursachen der Reformation.

1. Die christliche Kirche des Abendlandes trennte sich in derersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts in zwei Kirchen, indie katholische und in die protestantische. Die Ursachen dieserSpaltung lagen in allerlei Übelständen, die sich nach und nacheingeschlichen hatten. Besonders waren es Päpste, Bischöfe,Geistliche und Klöster, die zu mancherlei Klagen Anlaß gaben.

Um die Wende des XlV. und XV. Jahrhunderts kam esvor, daß zwei, schließlich sogar drei geistliche Würdenträger