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größere Haltbarkeit. Das Stroh der Gerste dient als Vieh-futter, namentlich aber als Streu.
4. Eine wichtige Getreideart für uns ist der Roggen. Erliefert uns das Schwarzbrot.
Je wärmer das Klima eines Landes ist, desto seltenerzeigen sich die Roggenfelder, desto häufiger wird dagegen derWeizen gebaut. In jenen Ländern, wo der Weizenbau vor-herrscht, spielt das Weizenbrot auch die Hauptrolle, undRoggenbrot fehlt. Wir verwenden das weiße Mehl, das manaus den rundlichen Weizenkörnern gewinnt, auch zu Brot, fernerzu Suppen, Kuchen und feinerm Backwerke.
5. Dies find die vier Gräser, von denen die Nahrung dermeisten Leute in den mäßig warmen Ländern unseres Erdteilsabhängt. Andere Länder erzeugen wieder andere Getreidearten.In allen wärmern Ländern, besonders in Ostindien und China,wird der Reis angebaut, die wichtigste Eetreideart, da sichvon ihni die meisten Menschen nähren. Aus Amerika stammtder Mais, der heute in allen wärmern und gemäßigtenLändern angebaut wird. Er gedeiht noch im Domleschg, imChurer Rheintal und in der Gruob. Das eigentliche BrotkornAfrikas ist die Hirse. Selten ist eine Gegend ganz unfähigzum Anbau irgend einer Körnerfrucht.
Die meisten Völker haben auch schon in den frühestenZeiten den Segen des Getreidebaues erkannt und dadurchden Grund zu einem behaglichern und gesitteten Leben gelegt.
*2. Entwicklung einer Kornähre.
Ich lege dir viererlei Samen vor: Weizen, Roggen,Eerste und Hafer. Sie unterscheiden sich deutlich voneinander.Das Weizenkörnchen ist dick und kugelig. Es hat eine gelblicheFarbe. Der Roggen erscheint im Vergleich dazu lang und dünn,dabei mehr grau gefärbt. Das Gerstenkorn ist noch länger undmit der gelben Spelzenhülle fest verwachsen; das eine Ende