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nicht zu vertreiben. Er stellt auch zu dieser Zeit den Baum-insekten eifrig nach; nur im Notfalle begnügt er sich mitPflanzenkost, mit Nüssen von Buchen und Haseln und mitTannzapfensamen. Auch manchen Vögeln leistet der Spechteinen wesentlichen Dienst. Meisen, Stare und Spechtmeisenlegen in seinen Löchern ihre Nester an. So ist der Spechtrecht eigentlich der Zimmermann, der andern ihre Häuser baut.
3. Der Specht ist in ganz besonderer Weise befähigt, dieBäume von schädlichen Gästen zu säubern. Beine und Schwanzbilden ausgezeichnete Kletterwerkzeuge. Zwei Zehen jedesFußes stehen nach vorn, zwei nach hinten. Alle sind mitstarken, halbkreisrunden, spitzigen Krallen bewaffnet. Sowieer auf einem Baume den Fuß niedersetzt, dringen diese Nägelin Rinde und Holz und vermögen so, die Last des Körpers zutragen. Der Schwanz besteht aus starken Federn mit steifenSchäften, so daß sich der Vogel darauf setzen kann wie aufein Stühlchen. Er unterstützt also die Krallen im Tragen desLeibes. Damit der Vogel die Stellen entdecken könne, dieInsekten bergen, ist er mit scharfen Sinnen ausgerüstet. Nebendem Geruch sind auch Gesicht und Gehör des Spechtes vor-züglich entwickelt. Er entdeckt leicht die kleinen Bohrlöcherder Käfer und hört an der Art des Klanges, der beimKlopfen gegen den Stamm entsteht, sehr wohl, ob sich Baum-verderber darin ihre Gänge gegraben haben oder nicht. ZumErlangen der Beute dienen ihm endlich Schnabel und Zunge.Jener ist lang, gerade, stark, kantig und vorn zugeschärft. Ersieht einem Keile ganz ähnlich, den der Holzhacker in einen Blockschlägt, um ihn zu spalten. Mit einem solchen Werkzeuge ist derSpecht leicht imstande, tief in die Rinde und das Holz desBaumes einzuhauen. Kann er mit dem Schnabel nicht in alleSpalten und Gänge gelangen, so eignet sich die Zunge trefflichdazu. Sie ist lang und dünn wie ein Wurm; er vermag siesehr weit aus dem Schnabel hervorzustrecken. Dabei ist sieauch nicht weich und fleischig wie andere Zungen, sondern