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10. Unter den griechischen Staaten stieg vor allen Athenempor, das im Kriege am meisten gelitten und geopfert, ammeisten Schiffe gestellt und mit ihnen unter seinen FeldherrnThemistokles, Aristeides und Kimon den Ausschlaggegeben hatte. Es errang die Vorherrschaft und erreichte seineBlütezeit.
Aufgaben:
1. Erzählet die Perserkrieg-e:
a) Begriff.
b) Ursache.
c) Veranlassung-,
d) Die vier Kriegszüge.
e) Ende.
f) Folgen.
2. Wie wurden im Altertum die Schiffe vorwärts bewegt? Waswaren die Dreiruderer?
3. Wie wird eine Schiffbrücke gebaut?
4. Welche Vorteile hatten die Perser? welche die Griechen?
5. Warum siegten die Griechen?
6. Warum opferte sich Leonidas mit den Seinen in den Ther-mopylen ?
8. Die Blütezeit Athens.
Perikies und das perikleisehe Zeitalter.
460-480 v. Clir.
1. Nach den Perserkriegen wurde die Stadt Athen schöneraufgebaut, als sie vorher gewesen, und trotz der Einsprache derSpartaner mit gewaltigen Mauern befestigt. Da sie mit ihrenSchiffen das Meer beherrschte, schlossen sich die Küstenstaatenund Inseln an sie an. So wurde Athen das Haupt und nachund nach die Herrin eines mächtigen Seebundes. GegenGeldbeiträge übernahm die Stadt die Verteidigung der Bundes-genossen. Die Landstaaten dagegen vereinigten sich mit Sparta,so dass sich in Griechenland zwei Staatenbünde gegenüberstanden.
2. Grosse Zeiten bringen grosse Männer hervor. Zu dengrössten gehört Perikies in Athen. Er stand an der Spitzeder demokratischen Partei; doch sollte sich nach seiner An-sicht das Volk von den Einsichtigen und Gebildeten leitenlassen. Als gewaltiger Redner, als besonnener Staatsmann,als ausgezeichneter Heerführer beherrschte er Jahrzehnte langdie athenische Bürgerschaft, die ihn immer wieder zu denwichtigsten Staatsämtern berief, so dass man die Zeit seiner
460-480 Wirksamkeit als das perikleische Zeitalter bezeichnet,v. ehr. g e j n Bestreben ging dahin, seiner Vaterstadt die Herrschaft im